Die Vespa ist schöner

Die Schwalbe ist schön, die Vespa schöner. Über die Jahrzehnte wurde ihre Form beständig optimiert und der Zeit angepasst. Ein besseres Design bei einem Roller geht kaum, was sich in den Verkaufszahlen zeigt: Gleich vier Roller aus dem Piaggio-Konzern lagen 2019 auf den ersten vier Plätzen der meistverkauften Leichtkraftroller in Deutschland.

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Rollerfahren ist in und Sinnbild für einen modernen Zeitgeist. Es macht Spaß, geht leicht und ist praktisch, denn Roller brauchen wenig Platz. Außerdem ist Rollern günstig im Verbrauch: die Batterien beider Fahrzeuge lassen sich für unter einem Euro mit Strom betanken. Die Kapazität des Lithium-Ionen-Akkus der Schwalbe beträgt 4,8 kWh, die Vespa hat 4,2 kWh, kommt deshalb nicht so weit und ist nicht so schnell.

Akkus fest verbaut

Die Vespa hat eine Reichweite von 70 Kilometern, die Schwalbe schafft 90 Kilometer. Dann müssen beide an eine Haushaltssteckdose, denn nur an solchen können die Roller geladen werden. Bis die Batterien voll sind, vergehen bei der Vespa vier, bei der Schwalbe fünf lange Stunden.

Die Akkus sind in den Fahrzeugen fest verbaut. Um sie laden zu können, braucht man deshalb eine Steckdose im Freien, was viele nicht haben. Allerdings soll es künftig einen Anspruch auf eine private Lademöglichkeit in Tiefgaragen oder auf Parkplätzen geben. Dieser gilt nicht nur für Elektroautos, sondern für alle elektrisch betriebenen Fahrzeuge.

Schwache Motorleistung

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Beide Roller haben unterschiedliche Fahrmodi, dessen Wahl sich auf die Reichweite auswirkt. Im Powermodus wird mehr Energie verbraucht als im Ecomodus. Die versprochenen Höchstgeschwindigkeiten erreichen beide Roller nicht ganz. Außerdem ist es mit der Beschleunigung davor recht zäh. Das beginnt bei der Vespa ab 60 km/h, bei der Schwalbe ab 70 km/h.

Mehr Leistung täte beiden Rollern gut, um auf der Landstraße im Verkehr mithalten zu können. Das geht nur in der Stadt. Dort ist der Rückwärtsgang als Einparkhilfe eine komfortable Hilfe. Beide Maschinen haben ihn, brauchen ihn aber nicht wirklich, weil sie mit 135 kg (Schwalbe) und 130 kg (Vespa) Leichtgewichte und daher spielend zu manövrieren sind.

Gutes Fahrgefühl

Bequem sind sie ebenfalls beide, und zwar sowohl für zierliche Frauen als auch für große Männer. Die Fahrzeuge rollern zudem tadellos, durch die kleinen Räder ist der Schwerpunkt niedrig und das Fahren daher sicher. Es gibt kein Wackeln und Kippen wie auf höheren Zweirädern. Rollerfahren ist purer Spaß und das auf leisen Elektrorollern noch mehr als mit knatternden, kleinen Verbrennern.

Allerdings ist das leise Unterwegssein vor allem in Städten ein großes Problem: Rollerfahrer werden oft wird nicht gehört und so mancher Fußgänger, der die Straße überqueren möchte, steht plötzlich und erschrocken frontal vor einem der Roller. Elektroautos müssen einen Warnton abgeben, Elektroroller nicht. Für Elektroautos gibt es Fördergelder, für Elektroroller nicht. Beides ist unlogisch.

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 Verkaufszahlen enorm gestiegen
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Cerdo 12. Sep 2020

Der Silence S01 ist zwar nicht so hübsch (fast schon hässlich), aber der Akkutrolley ist...

Drumma_XXL 11. Sep 2020

Kann man überhaupt noch Zweitakter kaufen? Die Emmissionsgrenzen sollten wohl jeden...

Kofola 09. Sep 2020

Die billigste Variante kostet 5890 Euro. Nicht 13000.

hyperlord 08. Sep 2020

Ernsthaft? Da gibt es sogar eine Zwischenüberschrift "Fast 8.000 Euro Kaufpreis". Beide...

uschatko 04. Sep 2020

Deshalb finde ich das Sharing eine tolle Sache ist, ich habe in Berlin immer das genutzt...



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