Elektrorennserie:Mercedes Benz steigt in die Formel E ein
Mercedes-Benz nimmt ab 2019 an den Rennen der Formel E teil. Mit Siegen soll die Leistungsfähigkeit im elektromobilen Bereich demonstriert werden. Auch Technologietransfer ist dabei wichtig.
Mercedes Benz steigt in die Formel E ein.Bild:
Mercedes Benz
Mercedes verabschiedet sich aus der deutschen Tourenwagenmeisterschaft DTM (Deutsche Tourenwagen-Masters) und steigt dafür 2019 in die Formel E ein. Für das Unternehmen ist das ein Schritt, um die Leistungsfähigkeit seiner batterieelektrischen Fahrzeuge zu zeigen. Schließlich will Mercedes bis 2022 zehn neue Elektroautos auf den Markt bringen. Ursprünglich war geplant, sich drei Jahre länger Zeit zu lassen. Unter dem Label EQ werden künftig Elektroautos vermarktet.
Bild 1/27: Willkommen zurück: Der Berliner E-Prix fand 2017... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 2/27: ... wieder auf dem Tempelhofer Flughafen statt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 3/27: Dieses Jahr wurden gleich zwei Rennen in Berlin ausgetragen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 4/27: Bei Sonne und sommerlichen Temperaturen mussten die Fahrzeuge ordentlich gekühlt werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 5/27: Für alle Fälle: Ersatznasen in der Box von Mahindra (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 6/27: In der Formel E treten diverse Hersteller an, etwa Faraday Future...(Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 7/27: ... oder Jaguar. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 8/27: BMW kooperiert mit dem US-Team Amlin Andretti, erwägt aber einen Eintsieg als Werksteam. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 9/27: In Berlin machte BMW schon ordentlich Werbung. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 10/27: Zum Beispiel mit dem Tunnel, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 11/27: .. der den Fahrern kurz Schatten spendete. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 12/27: ... der den Fahrern kurz Schatten spendete. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 13/27: Auch dabei: Die Roboracer, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 14/27: ... autonom fahrende Rennwagen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 15/27: Allerdings durfte nur der auf einem LMP-3 basierende Prototyp... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 16/27: ... für einige Runden auf die Strecke, (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 17/27: Im Samstagsrennen sicherte sich Lucas di Grassi den ersten Startplatz und führte das Rennen an. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 18/27: Gerangel in den ersten Kurven: Sam Bird im Virgin (l) gegen Daniel Abt im bunten Abt Audi. ( (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 19/27: Gerangel in den ersten Kurven: Sam Bird im Virgin (l) gegen Daniel Abt im bunten Abt Audi. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 20/27: Gerangel in den ersten Kurven: Sam Bird im Virgin (l) gegen Daniel Abt im bunten Abt Audi. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 21/27: Di Grassi führte vor den beiden Mahindra von Felix Rosenquist und Nick Heidfeld. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 22/27: Der in der Meisterschaft führende Sébastien Buemi (oben) war am Samstag chancenlos und wurde später sogar disqualifiziert. Er gewann das Rennen am Sonntag. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 23/27: Im Rennen machten den Fahrern die Temperaturen zu schaffen: Die Akkus überhitzten. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 24/27: Das galt auch für di Grassi, der sich nicht gegen Rosenquist verteidigen konnte. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 25/27: Der Schwede siegte vor di Grassi und Teamkollege Heidfeld. Mit auf dem Podium: der Regierende Bürgermeister Michael Müller. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 26/27: Er überreichte den Pokal an Rosenquist, der erstmals ein Formel-E-Rennen gewann. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 27/27: Champagner-Dusche für Mahindra-Teamchef Dilbagh Gill. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Die Formel E bietet Mercedes(öffnet im neuen Fenster) eine Plattform, um seiner Technologiemarke EQ im Renneinsatz ein positives Image zu verleihen und wie in der Formel 1 Technologietransfer zu betreiben. Vieles, was beim Rennsport entwickelt wurde, landete später auch in Serienfahrzeugen.
Das Interesse an der Formel E ist mit den Jahren gestiegen. Anfang belächelt, drängen auch aufgrund des Publikumsinteresses immer mehr Hersteller in die Elektrorennserie. In erster Linie sind dies die Elektroautohersteller – etwa das chinesische Unternehmen Next EV, das den elektrischen Supersportwagen Nio EP9 entwickelte, und dessen Fahrer Nelson Piquet jr., welcher der erste Formel-E-Meister wurde.
Auch die traditionellen Autohersteller wollen Rennen mit Elektroboliden fahren. Der indische Automobilhersteller Mahindra und Renault sind von Beginn an dabei. Auch Jaguar ist eingestiegen. Audi wird ab der Saison 2017/18 mit einem Werksteam antreten .