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Elektronische Patientenakte: Deutsche Telekom will die bessere ePA anbieten

Die bisherige elektronische Patientenakte wird noch immer von vielen gemieden. Die Telekom will das mit einer eigenen ePA ändern.
/ Ingo Pakalski
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Die souveräne Patientenakte der Deutschen Telekom soll besser sein. (Bild: Deutsche Telekom)
Die souveräne Patientenakte der Deutschen Telekom soll besser sein. Bild: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom will mit der als souveräne Patientenakte bezeichneten Variante eine bessere elektronische Patientenakte (ePA) bereitstellen und hat einen ersten Ausblick gegeben. "Was nutzt eine ePA, die nicht genutzt wird", fasst Gottfried Ludewig, Leiter Public und Health Deutsche Telekom, bei der Vorstellung der eigenen Lösung das Problem zusammen.

"Versicherte und Krankenkassen erwarten eine Patientenakte, die sicher, leicht bedienbar und wirklich hilfreich ist. Genau das liefern wir", verspricht Ludewig. Die Lösung der Telekom soll aus einer modernen und intuitiv zu bedienenden App sowie einer zuverlässigen und vertrauenswürdigen Plattform bestehen.

Die souveräne Patientenakte nutzt die Cloudinfrastruktur der Deutschen Telekom und damit soll die gesamte Lösung aus einer Hand kommen. Das soll Vorteile für Krankenkassen und Versicherte bringen. Die Patientenakte des Konzerns wird dabei vollständig in Deutschland betrieben, heißt es vom Unternehmen.

So will die Deutsche Telekom punkten

Alle Daten einschließlich der Metadaten werden "ausschließlich in deutschen, nach ISO 27001, BSI C5 und DIN EN 50600 zertifizierten Rechenzentren verarbeitet", heißt es von der Telekom. Die Telekom-Lösung soll Schwachpunkte bestehender ePA-Lösungen ausgleichen. Genannt werden begrenzte Suchfunktionen, fehlende Unterstützung strukturierter Daten oder unzureichende Forschungsmöglichkeiten.

Die Telekom wolle Kunden damit nicht nur ein Produkt, "sondern eine verlässliche Partnerschaft" anbieten, betont Ludewig den Ansatz des Unternehmens. Die neue Lösung soll dabei nahtlos in das bestehende digitale Gesundheitsökosystem der Telekom integriert werden.

Dazu werde die Lösung mit Diensten wie Digitale Identitäten, dem Kommunikationsdienst TI-Messenger und künftigen digitalen Versichertenservices verknüpft, heißt es. Damit sollen Krankenkassen ihre digitalen Leistungen schrittweise und ohne Medienbrüche erweitern und aktualisieren können.

Die souveräne Patientenakte befindet sich derzeit im Zulassungsverfahren der Gematik(öffnet im neuen Fenster), die in Deutschland für alles rund um Medizin und digitale Dienste verantwortlich ist. In welcher Phase sich das Zulassungsverfahren befindet, ist nicht bekannt. Es liegen keine Informationen dazu vor, wann mit einer Markteinführung der souveränen Patientenakte zu rechnen ist.


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