Abo
  • Services:
Anzeige
University of California
University of California (Bild: Flickr/CC-BY-SA 2.0)

Elektronische Bildverarbeitung: Algorithmus erkennt unsichtbare Strukturen

University of California
University of California (Bild: Flickr/CC-BY-SA 2.0)

Ein neuer Bilderkennungsalgorithmus ist unter freier Lizenz der Öffentlichkeit übergeben worden. Er macht für das menschliche Auge unsichtbare Strukturen sichtbar.

Die University of California in Los Angeles (UCLA) hat einen Bilderkennungsalgorithmus vorgestellt. Er soll Strukturen und Texturen sichtbar machen, die für das menschliche Auge oder für Standard-Bilderkennungsverfahren nicht sichtbar sind. Damit kann beispielsweise die innere Struktur einer leuchtenden LED-Lampe sichtbar gemacht werden. Bisherige Verfahren waren hierzu wegen der Leuchtkraft der Lampe nicht in der Lage. Auch weit entfernte Sterne, die bisher mit der astronomischen Bilderfassung nicht sichtbar gemacht werden konnten, könnten erkannt werden, sagen die Forscher.

Anzeige

Vereinfacht dargestellt wendet der Algorithmus ein mathematisches Verfahren an, das erst die Form eines Objekts erfasst und dann dessen Merkmale erkennt und extrahiert. Zudem kann das Verfahren Bilder verbessern und deren Texturen erfassen. Anwendungsbereiche der neuen Methode sind etwa Fingerabdruck-, Gesichts- und Iriserkennung in Hochsicherheitsbereichen, Navigationssysteme in selbstlenkenden Fahrzeugen oder die Überprüfung von Industrieprodukten im Fertigungsprozess.

Die Entwicklung des neuen Verfahrens unter Leitung von Bahram Jalali, Professor für Elektrotechnik an der UCLA, entstand aus dem Forschungszweig zu Photonic Time Stretch (PDF), einem bildgebenden Verfahren zur Erkennung von Krebszellen im Blutbild. Durch die Veröffentlichung als Open Source erhoffen sich die Forscher, dass der Algorithmus in Gebieten wie Mustererkennung und anderen bildverarbeitenden Verfahren eingesetzt werden kann. Der Quellcode steht auf Github zur freien Verfügung.


eye home zur Startseite
anna89 09. Mär 2016

Herzlichen Dank an alle, die bereits an meiner Umfrage teilgenommen haben! :) Ich würde...

mmarcel 12. Feb 2016

Ich hoffe nicht ;-)

Knarzi 11. Feb 2016

...psychedelischer Substanzen schafft man das auch. ;) Interessant in dem Zusammenhang...

Lala Satalin... 11. Feb 2016

Artikel Lesen. Der Link ist am Ende des Artikels... https://github.com/JalaliLabUCLA...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ARRI Media GmbH, München
  2. Heraeus infosystems GmbH, Hanau bei Frankfurt am Main
  3. Spectra-Physics, Rankweil (Österreich)
  4. UCM AG, Rheineck (Schweiz)


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Einigung erzielt

    EU verbietet Geoblocking im Online-Handel

  2. Unitymedia

    Discounter Easy kommt technisch nicht an das TV-Kabelnetz

  3. Rollenspielklassiker

    Enhanced Edition für Neverwinter Nights angekündigt

  4. Montagewerk in Tilburg

    Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert

  5. AUV

    US-Marine sucht mit Robotern nach verschollenem U-Boot

  6. Apple Watch

    WatchOS-1-App-Updates gibt es bis zum April 2018

  7. ZDF mit 4K-UHD

    Bergretter und Bergdoktoren werden in HLG-HDR ausgestrahlt

  8. Star Wars Battlefront 2

    Macht und Mikrotransaktionen

  9. Tether

    Kryptowährungsstartup verliert 31 Millionen Dollar

  10. Time Warner

    Trump-Regierung will Milliardenübernahme durch AT&T stoppen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
Firefox 57
Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  1. Mozilla Wenn Experimente besser sind als Produkte
  2. Firefox 57 Firebug wird nicht mehr weiterentwickelt
  3. Mozilla Firefox 56 macht Hintergrund-Tabs stumm

Smartphoneversicherungen im Überblick: Teuer und meistens überflüssig
Smartphoneversicherungen im Überblick
Teuer und meistens überflüssig
  1. Winphone 5.0 Trekstor will es nochmal mit Windows 10 Mobile versuchen
  2. Librem 5 Das freie Linux-Smartphone ist finanziert
  3. Aquaris-V- und U2-Reihe BQ stellt neue Smartphones ab 180 Euro vor

  1. Hat dieses Modell nicht vor allem Steuerliche Gründe?

    Mel | 13:00

  2. Re: Quatsch?

    ArcherV | 12:59

  3. Re: Dampfender Haufen, jetzt mit mehr Technik!

    xxsblack | 12:59

  4. Re: Wie gehts eigentlich der Java Version?

    razer | 12:59

  5. Re: auf Wunsch von Sony?

    razer | 12:57


  1. 12:57

  2. 12:42

  3. 12:23

  4. 11:59

  5. 11:50

  6. 11:34

  7. 11:20

  8. 11:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel