Abo
  • Services:

Elektronische Bildverarbeitung: Algorithmus erkennt unsichtbare Strukturen

Ein neuer Bilderkennungsalgorithmus ist unter freier Lizenz der Öffentlichkeit übergeben worden. Er macht für das menschliche Auge unsichtbare Strukturen sichtbar.

Die University of California in Los Angeles (UCLA) hat einen Bilderkennungsalgorithmus vorgestellt. Er soll Strukturen und Texturen sichtbar machen, die für das menschliche Auge oder für Standard-Bilderkennungsverfahren nicht sichtbar sind. Damit kann beispielsweise die innere Struktur einer leuchtenden LED-Lampe sichtbar gemacht werden. Bisherige Verfahren waren hierzu wegen der Leuchtkraft der Lampe nicht in der Lage. Auch weit entfernte Sterne, die bisher mit der astronomischen Bilderfassung nicht sichtbar gemacht werden konnten, könnten erkannt werden, sagen die Forscher.

Anzeige

Vereinfacht dargestellt wendet der Algorithmus ein mathematisches Verfahren an, das erst die Form eines Objekts erfasst und dann dessen Merkmale erkennt und extrahiert. Zudem kann das Verfahren Bilder verbessern und deren Texturen erfassen. Anwendungsbereiche der neuen Methode sind etwa Fingerabdruck-, Gesichts- und Iriserkennung in Hochsicherheitsbereichen, Navigationssysteme in selbstlenkenden Fahrzeugen oder die Überprüfung von Industrieprodukten im Fertigungsprozess.

Die Entwicklung des neuen Verfahrens unter Leitung von Bahram Jalali, Professor für Elektrotechnik an der UCLA, entstand aus dem Forschungszweig zu Photonic Time Stretch (PDF), einem bildgebenden Verfahren zur Erkennung von Krebszellen im Blutbild. Durch die Veröffentlichung als Open Source erhoffen sich die Forscher, dass der Algorithmus in Gebieten wie Mustererkennung und anderen bildverarbeitenden Verfahren eingesetzt werden kann. Der Quellcode steht auf Github zur freien Verfügung.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 449€ + Versand
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. bei Caseking kaufen

anna89 09. Mär 2016

Herzlichen Dank an alle, die bereits an meiner Umfrage teilgenommen haben! :) Ich würde...

mmarcel 12. Feb 2016

Ich hoffe nicht ;-)

Knarzi 11. Feb 2016

...psychedelischer Substanzen schafft man das auch. ;) Interessant in dem Zusammenhang...

Lala Satalin... 11. Feb 2016

Artikel Lesen. Der Link ist am Ende des Artikels... https://github.com/JalaliLabUCLA...


Folgen Sie uns
       


Cue Roboter - Test

Wir hatten Spaß mit dem frechen Cue.

Cue Roboter - Test Video aufrufen
Nissan Leaf: Wer braucht schon ein Bremspedal?
Nissan Leaf
Wer braucht schon ein Bremspedal?

Wie fährt sich das meistverkaufte Elektroauto? Nissan hat vor wenigen Monaten eine überarbeitete Version des Leaf auf den Markt gebracht. Wir haben es gefahren und festgestellt, dass das Auto fast ohne Bremse auskommt.
Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta

  1. e-NV200 Nissan packt 40-kWh-Akku in Elektro-Van
  2. Reborn Light Nissan-Autoakkus speisen Straßenlaternen
  3. Elektroauto Nissan will den IMx in Serie bauen

Xbox Adaptive Controller ausprobiert: 19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme
Xbox Adaptive Controller ausprobiert
19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme

Microsoft steigt in den Markt der zugänglichen Geräte ein. Der Xbox Adaptive Controller ermöglicht es Menschen mit temporärer oder dauerhafter Bewegungseinschränkung zu spielen, ohne enorm viel Geld auszugeben. Wir haben es auf dem Microsoft Campus in Redmond ausprobiert.
Von Andreas Sebayang

  1. Firmware Xbox One erhält Option für 120-Hz-Bildfrequenz
  2. AMD Freesync Xbox One erhält variable Bildraten
  3. Xbox One Streamer können Gamepad mit Spieler teilen

Black-Hoodie-Training: Einmal nicht Alien sein, das ist toll!
Black-Hoodie-Training
"Einmal nicht Alien sein, das ist toll!"

Um mehr Kolleginnen im IT-Security-Umfeld zu bekommen, hat die Hackerin Marion Marschalek ein Reverse-Engineering-Training nur für Frauen konzipiert. Die Veranstaltung platzt inzwischen aus allen Nähten.
Von Hauke Gierow

  1. Ryzenfall CTS Labs rechtfertigt sich für seine Disclosure-Strategie
  2. Starcraft Remastered Warum Blizzard einen Buffer Overflow emuliert

    •  /