Elektromotorrad: Motorradhersteller planen einen tauschbaren Akku

Einen leeren Akku gegen einen vollen zu tauschen, soll Elektromotorräder attraktiver machen. Vier Hersteller wollen einen Einheitsakku entwickeln.

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Vespa Elettrica: Reichweite, Ladezeit und Kosten stark eingeschränkt.
Vespa Elettrica: Reichweite, Ladezeit und Kosten stark eingeschränkt. (Bild: Piaggio)

Tauschen statt an die Steckdose hängen: Die Zweiradhersteller KTM, Piaggio, Honda und Yamaha wollen Einheitsakkus für elektrische Motorräder und Kleinfahrzeuge entwickeln. Das soll die elektrischen Zweiräder attraktiver machen.

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"Bei motorisierten Zweirädern sind elektrische Antriebe in Sachen Reichweite, Ladezeit und Kosten nach wie vor stark eingeschränkt", sagte KTM-Chef Stefan Pierer.

Der Akku wird ausgewechselt

Tauschbare Akkus sollen da Abhilfe schaffen: Statt das Zweirad für eine längere Zeit an eine Ladestation zu hängen, wird an einer Wechselstation einfach der leere Akku gegen einen vollen eingetauscht.

Die vier Unternehmen aus Österreich, Italien und Japan gründen ein Konsortium, das die Spezifikationen für ein tauschbares Akkusystem für die sogenannte L-Kategorie definiert. Dazu gehören Mopeds und Motorräder sowie Trikes und Quads. Das Konsortium soll im Mai 2021 seine Arbeit aufnehmen.

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Bei der Erarbeitung der Standards werde das Konsortium eng mit nationalen, europäischen und internationalen Standardisierungsgremien zusammenarbeiten, heißt es in einer Pressemitteilung von KTM. Die Gründer forderten weitere Unternehmen auf, sich der Initiative anzuschließen.

Vorbild für das Tauschsystem könnte das Berliner Unternehmen Swobbee sein: Es baut eine Infrastruktur mit Tauschstationen auf, an denen Akkus für Lastenräder, Velotaxis, Scooter und Pedelecs, aber auch für Grünflächengeräte gewechselt werden können. Battery as a Service nennt das Unternehmen sein Geschäftsmodell.

Elektromobilität: Theorie und Praxis zur Ladeinfrastruktur (de-Fachwissen)

In den Stationen können dabei nicht nur die Akkus des Mutterunternehmens Greenpack geladen und getauscht werden, sondern auch die von Drittanbietern. Erster Partner war Kumpan, der Remagener Hersteller von E-Scootern im 1950er-Retro-Look. Inzwischen können auch Akkus einiger Sharing-Roller gewechselt werden.

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max030 03. Mär 2021

Für um die 2k bekommst du schon nen richtig vernünftigen eRoller, z. B. von Niu! Hatte...

x2k 01. Mär 2021

Es wird spannend, immerhin kostet ein Akku teilweise 1000 bis 1700¤ (Niu). Da wird...

Ollinase 01. Mär 2021

Ich würde es gar nicht an technischen Merkmalen festmachen - abgesehen natürlich von...

flasherle 01. Mär 2021

Wenn die Dinger dann auch überall, auch mitten in der Pampa, stehen, warum nicht. bisher...



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