Feiner reisen mit dem Strom

Mit über fünf Metern Länge eine Nummer größer ist der EQV Camper, den Mercedes-Benz noch in diesem Jahr mit einer Campingausstattung des Schweizer Herstellers Sortimo anbieten will - inklusive Aufstelldach und Dachbett, also mit Platz für bis zu fünf Personen. Mit einer Kücheneinheit und auf Wunsch ebenfalls mit Solarpanelen - zur Klimatisierung des Innenraums.

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Für den Antrieb sorgt ein Akku mit einer Speicherkapazität von 90 kWh. Damit soll der Mercedes EQV 300 bis zu 360 Kilometer weit kommen, um dann an einer Schnellladesäule wieder zu stärken. Kosten wird das Reisemobil wenigstens 72.000 Euro - allein für das Fahrzeug werden knapp 57.000 Euro aufgerufen.

E-Vanster von Pössl auf Citroën-Basis

Etwas günstiger ist der E-Vanster, den Reisemobil-Spezialist Pössl zu Preisen ab 58.499 Euro auf Basis des Citroën E-Spacetourer anbietet. Mit dem 100 kW (136PS) starken Frontantrieb des Opel Mokka-e und einem 75 kWh-Akku im Fahrzeugboden. Rund 300 Kilometer sollen damit ohne Ladepause drin sein - das läge dann sogar noch über der Tagesfahrleistung eines durchschnittlichen Wohnmobils von rund 200 Kilometern. Und eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h reicht für ein Fahrzeug dieses Kalibers auch völlig.

Wichtiger für das Wohlbefinden ist da eine ordentliche Innenausstattung, die beim E-Vanster aus einem dreiteiligen Modul mit Spülbecken, Gaskartuschenkocher sowie einer Kühlbox besteht. Gekocht wird unter der aufgestellten Heckklappe, geschlafen entweder oben unter dem aufgestellten Dach oder auf einer Matratze in Parterre.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Frieda Volt statt ID.Buzz California

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Sehnsüchtig erwartet wird die California-Version des neuen ID.Buzz. Mit dem Elektro-Camper ist allerdings frühestens der zweiten Hälfte des Jahrzehnts zu rechnen - sprich irgendwann so um 2025. Wer nicht so lange warten mag: Wohnmobil-Spezialist Flowcamper baut den VW Transporter des aktuellen Typs 6.1 mit Handschaltung (etwa aus Postbeständen) zum Elektro-Campervan um.

Der Frieda Volt verfügt über einen Akku mit 70 kWh Kapazität sowie einem Elektromotor mit 110 kW Nennleistung und 255Nm Drehmoment. Bis zu 320 Kilometer weit soll der Bulli nach dem Umbau elektrisch fahren, geladen wird an der Haushalts- oder einer CEE-Steckdose mit 32 Ampere. 79.900 Euro kostet der Stromer - elektrische Reisemobile sind nichts für Knauser.

Hinweis: Dieser Artikel ist am 17. August 2022 zuerst bei unserem Kooperationspartner Edison.media erschienen.

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 Elektromobilität: Wohnmobile werden unter Strom gesetzt
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bplhkp 20. Aug 2022 / Themenstart

Die Kapazität nimmt auch durch nicht-Nutzung ab, da es auch eine kalendarische Alterung...

andkleves 20. Aug 2022 / Themenstart

Und nicht zu vergessen: in manchen Ländern (z.B. Schweiz) gilt auch schon bei zulässigem...

Garrona 19. Aug 2022 / Themenstart

Als leidenschaftlicher Wohnmobil Fahrer muss man sagen dass es nicht den typischen...

Missingno. 19. Aug 2022 / Themenstart

Was aber immer noch 300 km Reichweite bei 45 kWh wäre (sofern man tatsächlich von 100...

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