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Elektromobilität:
Wie sinnvoll ist die Förderung von Plugin-Hybriden?

Wegen der geringen Reichweite von Elektroautos sind Plugin-Hybride für viele Fahrer eine Alternative. Obwohl die Bundesregierung deren Umweltnutzen nicht einschätzen kann, will sie an der Förderung festhalten.
/ Friedhelm Greis
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Der Mitsubishi Outlander ist derzeit einer beliebtesten Plugin-Hybride. (Bild: Mitsubishi)
Der Mitsubishi Outlander ist derzeit einer beliebtesten Plugin-Hybride. Bild: Mitsubishi

Für viele Autofahrer sind sie der Einstieg in die elektrische Mobilität: Plugin-Hybride haben in der Regel zwar nur eine kleine Batterie, ermöglichen innerhalb einer bestimmten Reichweite aber vollelektrisches Fahren. Der zusätzliche Verbrennungsmotor mit großem Tank ist auf Langstrecken von Vorteil. Dennoch fordern die Grünen im Bundestag, die Kaufprämie für Plugin-Hybride vollständig abzuschaffen und stattdessen vollelektrische Autos doppelt so stark zu fördern. Ist das sinnvoll?

Bestätigt sah sich der Grünen-Verkehrsexperte Stefan Kühn zuletzt durch die Antworten der Bundesregierung auf eine umfangreiche Anfrage zu Plugin-Hybriden ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ). Darin räumt die Regierung unter anderem ein: "Noch stärker als bei anderen Antriebsarten sind die CO2- und Verbrauchswerte bei Plugin Hybridfahrzeugen nutzungsabhängig. Das Nachladeverhalten der Nutzerinnen und Nutzer ist entscheidend für den Anteil der elektrisch gefahrenen Kilometer und damit den mittleren Verbrauch und die mittleren CO2-Emissionen."

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