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Steuerliche Vorteile werden verlängert

Trotz des unklaren Nutzungsverhaltens will die Bundesregierung an der Förderung der Plugin-Hybride festhalten. Zuletzt kündigte sie an, die Steuervorteile für Elektroautos verlängern zu wollen. Diese ursprünglich bis Ende 2021 befristete Regelung soll bis 2030 ausgedehnt werden und gilt sowohl für vollelektrische Antriebe als auch für Plugin-Hybride.

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Es werden weiterhin zwei Bedingungen genannt, von denen mindestens eine erfüllt werden muss: Entweder liegt der CO2-Ausstoß unter 50 Gramm pro Kilometer oder eine bestimmte elektrische Reichweite wird erzielt. Demnach muss bei Anschaffungen zwischen 2022 und 2024 die rein elektrische Reichweite 60 Kilometer betragen, während bislang 40 Kilometer ausreichten. Danach muss der Akku sogar für 80 Kilometer reichen, wenn der CO2-Ausstoß von 50 Gramm pro Fahrtkilometer überschritten wird. Dieser Wert sollte dann nach dem Prüfzyklus WLTP ermittelt werden.

Statistik sagt wenig aus

Das heißt: Selbst Plugin-Hybride mit einem hohen CO2-Ausstoß sind steuerlich begünstigt, wenn eine bestimmte Reichweite erzielt wird. Auch in diesem Fall spielt es keine Rolle, ob und wie die Autos vollelektrisch gefahren werden. Zudem weist Verkehrsexperte Kühn darauf hin, dass CO2-Ausstoß und Reichweite bei den Plugin-Autos in den vergangenen Jahren sich nicht positiv entwickelt hätten. So geht aus der Antwort der Bundesregierung hervor, dass die durchschnittliche Reichweite der neu zugelassenen Fahrzeuge im Jahr 2012 bei 81,7 Kilometern lag, während sie 2018 erstmals unter 50 Kilometer gesunken ist (49,2 km). Der durchschnittliche CO2-Ausstoß veränderte sich zwischen 2012 (48 g/km) und 2018 (46 g/km) hingegen kaum. In den Jahren 2014 und 2015 lag er allerdings mit 41 g/km niedriger.

Die Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) (PDF) sind jedoch wenig aussagekräftig. So seien von den 408 neu zugelassenen Plugin-Hybriden im Jahr 2012 lediglich 92 für die Statistik ausgewertet worden, teilte das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage von Golem.de mit. Der mit 311 Exemplaren am meisten verkaufte Plugin, der Toyota Prius, sei mangels Herstellerangaben nicht berücksichtigt worden.

BMW i3 als Plugin-Hybrid

Bei einer elektrischen Reichweite von gut 20 Kilometern, wie sie im Test ermittelt wurde, hätte der Prius die Durchschnittsreichweite stark nach unten gedrückt. Aber auch für die 35 berücksichtigten Opel Ampera und die 49 Fisker Karma wurden mit 87 beziehungsweise 83 km unrealistisch hohe Reichweitenangaben verwendet. So kam der Opel Ampera in Tests nur 48 km weit mit einer Batterieladung. Durch die Umstellung des Testverfahrens von NEFZ auf WLTP verschlechterten sich die Werte teilweise deutlich.

Ebenfalls fragwürdig ist die Tatsache, dass auch Elektroautos mit Range Extender zu den Plugin-Hybriden zählen. Vor allem der BMW i3 beeinflusst mit einer elektrischen Reichweite von 197 Kilometern die Statistik deutlich. Allerdings sollte in diesem Fall eine Förderung außer Frage stehen. Denn der Range Extender ermöglicht schließlich keine Langstreckenfahrten und soll lediglich für den Notfall ein Weiterkommen garantieren.

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 Elektromobilität: Wie sinnvoll ist die Förderung von Plugin-Hybriden?Plugin-Hybride können Fahrer anfixen 
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