Abo
  • Services:

Wie geht die Hausgemeinschaft am besten vor?

Wie sollte ein Käufer oder eine Hausgemeinschaft daher am besten vorgehen? Da sich fast alle Garagen in baulicher und elektrotechnischer Hinsicht voneinander unterscheiden, sind nur recht allgemeine Empfehlungen möglich.

Stellenmarkt
  1. umwerk systems GmbH, Rosenheim
  2. DePauli AG, Garching bei München

Sinnvoll erscheint auf jeden Fall, den Aufbau einer Installation vom Ende her zu denken. Der Worst Case - für E-Auto-Befürworter natürlich der Best Case - wäre die komplette Ausstattung aller Stellplätze mit einem Ladeanschluss. Da der Hausanschluss das in der Regel noch nicht hergibt, könnte die Leitung zur Unterverteilung zunächst überdimensioniert werden. Dann müsste zumindest das teure Kabel nicht ergänzt oder ersetzt werden, falls später der Hausanschluss verstärkt wird. Je größer die Reserve, desto unnötiger wird eine spätere Nachrüstung des Hausanschlusses.

Vorgaben zu Ladeboxen sinnvoll

Wenn die Eigentümergemeinschaft prinzipiell nichts gegen die Installation von Ladesäulen einzuwenden hat, könnte sie den Erstnutzern je nach Situation entsprechende Vorgaben machen. Das könnte beispielsweise bedeuten, dass nur solche Ladestationen erlaubt sind, die für ein Lastmanagement per Masterbox oder gar OCPP geeignet sind. Zu beachten ist dabei, dass man sich mit der Wahl der ersten Ladeboxen möglicherweise auf einen bestimmten Hersteller festlegt. Das könnte sich aber künftig ändern.

Die Frage nach der Ausstattung der Unterverteilung hängt ebenfalls stark von den verwendeten Ladeboxen ab. So verfügen einige Modelle bereits über einen FI-Schalter vom Typ B, der Gleichfehlerströme erkennt und in der Regel mehrere Hundert Euro kostet. Andere Ladeboxen haben eine Gleichstromfehlerüberwachung integriert, so dass in der Verteilung lediglich ein deutlich günstigerer FI vom Typ A installiert werden müsste.

Installation aus einer Hand zu empfehlen

Problematisch könnte es zudem sein, wenn jeder Eigentümer einen Installateur seiner Wahl mit dem Anschluss seiner Ladestation beauftragt. Aus Gründen der Gewährleistung und der Konfiguration ist es sinnvoller, ein bestimmtes Unternehmen mit der Installation und Wartung der Anlage zu betrauen. Die Kostenübernahme dürfte erwartungsgemäß der größte Streitpunkt sein. Gemeinschaftskosten entstehen nicht nur durch die Grundinstallation, sondern auch durch die jährliche Zählergebühr. Da bei mehreren Fahrzeugen ein Verbrauch von mehr als 6.000 Kilowattstunden im Jahr entstehen dürfte, wäre vom Jahr 2020 an ein intelligentes Strommesssystem zu installieren. Das kostet maximal 100 Euro im Jahr. Eigene Zähler sind bei Wallboxen aber nicht erforderlich.

Sinnvoll erscheint daher auch bei Ladestationen die typische "Markisen-Lösung". Dabei macht die Eigentümerversammlung bestimmte Vorgaben, die bei der individuellen Installation eingehalten werden müssen. Dann wäre es nicht mehr erforderlich, für jede neue Ladebox das Einverständnis der Versammlung einholen zu müssen. Zudem könnte für die Übernahme der Gemeinschaftskosten eine offene Interessengemeinschaft gebildet werden, der nur diejenigen Eigentümer angehören, die eine Ladestation installieren wollen.

 Wie bekommt man ein konkretes Angebot?Wann kommt das Recht auf die eigene Ladestation? 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-10%) 35,99€
  2. 23,95€
  3. 17,95€
  4. 39,99€ (Release 14.11.)

Lademeister 24. Jun 2018

Im Ende des Artikel wurde behauptet, daß die meiste Ihr Auto nicht laden wollen / würden...

SkyFox 24. Mai 2017

Eigene Ladestationen sind nicht sinnvoll. Ein genormter Akku muss her (Größe, Anschlu...

Phonehoppy 12. Mai 2017

Wieso sollten ZOE-Fahrer denn eher beim Arbeitgeber laden, als Tesla-Fahrer? Besonders...

Phonehoppy 12. Mai 2017

Es gibt bereits Speichersysteme, z.B. die Tesla "PowerWall", die viel höhere Leistungen...

Berner Rösti 11. Mai 2017

Das kannst du noch so oft schreiben, das verstehen die Akku-Auto-Fanatiker nicht. Da...


Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption 2 - Test

Das Spiel des Jahres - in punkto Hype - kommt 2018 von den GTA-Machern Rockstar. Im Test sortieren wir es im Genre ein.

Red Dead Redemption 2 - Test Video aufrufen
Amazons Echo Show (2018) im Test: Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude
Amazons Echo Show (2018) im Test
Auf keinem anderen Echo-Gerät macht Alexa so viel Freude

Die zweite Generation des Echo Show ist da. Amazon hat viele Kritikpunkte am ersten Modell beseitigt. Der Neuling hat ein größeres Display als das Vorgängermodell und das sorgt für mehr Freude bei der Benutzung. Trotz vieler Verbesserungen ist nicht alles daran perfekt.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Update für Alexa-Display im Hands on Browser macht den Echo Show viel nützlicher
  2. Amazon Echo Show mit Browser, Skype und großem Display

Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
Wet Dreams Don't Dry im Test
Leisure Suit Larry im Land der Hipster

Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
  2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

Coachingbuch: Metapher mit Mängeln
Coachingbuch
Metapher mit Mängeln

Der Persönlichkeitscoach Thomas Hohensee plädiert in seinem neuen Buch dafür, problematische Kindheitsmuster zu behandeln wie schadhafte Programme auf einem Rechner: mit Reset, Updates und Neustart. Ein origineller Ansatz - aber hält er dem Thema stand?
Von Cornelia Birr

  1. Elektronisch Arzneimittelrezept kommt auf Smartphone
  2. Relayr Rückstandsglaube als Startup-Vorteil
  3. Liberty Global Ericsson übernimmt Netzwerkbetrieb bei Unitymedia

    •  /