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Tesla Model S in einer Tiefgarage
Tesla Model S in einer Tiefgarage (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Wallboxen für Lastmanagement erforderlich

Ein potenzieller Elektroautokäufer steht daher vor der Aufgabe, zunächst seine Hausgemeinschaft von der Notwendigkeit der Investition überzeugen zu müssen. Dafür können schnell Monate oder gar ein ganzes Jahr ins Land gehen. Mit ungewissen Erfolgsaussichten. Andererseits ist es gar nicht so schlecht, dass der Gesetzgeber zur Förderung der Elektromobilität bislang keinen individuellen Anspruch auf die Installation von Ladestationen beschlossen hat. Anders als in Kalifornien. Dort haben seit Juli 2015 selbst Mieter das Recht, eine Ladestation installieren zu lassen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind und er selbst die Kosten übernimmt.

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Es wäre keine gute Idee, in einer größeren Garage oder auf einem größeren Parkplatz einem Mieter oder Eigentümer zu erlauben, einfach ein Kabel zum Stellplatz zu legen und dort eine Steckdose zu installieren. Was nicht nur daran liegt, dass man einer Schuko-Steckdose dauerhaft nicht mehr als 2,3 Kilowatt entnehmen sollte.

Die meisten E-Autos erlauben nur Schnarchladung

Von Anfang an sinnvoller ist die Installation sogenannter Wallboxen. Über sie lässt sich bei einem Drehstromanschluss bis maximal 22 Kilowatt (32 A) laden. Zudem kann man darüber einfacher den Energieverbrauch abrechnen und ein Lastmanagement betreiben. Allerdings verfügen die meisten der derzeit verkauften Elektroautos nicht über die Möglichkeit, mit einem dreiphasigen Wechselstrom aufgeladen zu werden. Das heißt: Nur wenige Modelle wie von Daimler, Renault, Tesla und inzwischen auch BMW lassen sich mit Drehstrom schnell aufladen.

Die meisten übrigen Modelle nutzen hingegen nur eine Phase mit einer Leistung von bis zu 3,7 Kilowatt, spöttisch Schnarchladung genannt. Das hat zur Folge, dass das Aufladen des angekündigten neuen VW E-Golf mit einem Akku von 38,5 Kilowattstunden (kWh) gut zehn Stunden dauern würde. Der 60-kWh-Akku des Opel Ampera E braucht sogar 16 Stunden. Allerdings lässt er sich auch einphasig mit 4,6 kW laden, was die Ladedauer um drei Stunden reduziert.

Lastmanagement meist erforderlich

Die Stromnetz Hamburg GmbH rechnet damit, dass die meisten Hersteller ihre Elektroautos auch künftig nicht mit einem Drehstromlader ausrüsten werden, da Zielmärkte wie die USA oder Asien nur einphasige Niederspannungsnetze hätten. Das würde bedeuten, dass die Ladezeiten sich mit größer werdenden Akkus entsprechend verlängern. Vattenfall geht hingegen davon aus, dass aufgrund der größeren Batteriekapazitäten künftig mehr Elektroautos über einen Drehstrom- oder Gleichstromschnelllader verfügen.

In einer Tiefgarage, die nach und nach mit Wallboxen ausgerüstet wird, stellt sich früher oder später auch die Frage nach einem Lastmanagement. Denn meist dürfte nicht genügend Leistungsreserve bei einem Hausanschluss vorhanden sein, um sämtliche Autos gleichzeitig mit voller Leistung zu laden. Prinzipiell ist es kein Problem, die Ladeleistung der einzelnen Boxen durch eine "Master-Box" so zu regulieren, dass der maximale Strom der Installation nicht überschritten und der minimale Ladestrom der einzelnen Akkus nicht unterschritten wird. Bei Vattenfall sind die einzelnen Ladestationen per RS-485-Kabel miteinander verbunden. Sie bilden auf diese Weise eine Gruppe, die sich selbst aussteuert.

 Ladestationen: Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?Schieflast kann zum Problem werden 

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SkyFox 24. Mai 2017

Eigene Ladestationen sind nicht sinnvoll. Ein genormter Akku muss her (Größe, Anschlu...

Phonehoppy 12. Mai 2017

Wieso sollten ZOE-Fahrer denn eher beim Arbeitgeber laden, als Tesla-Fahrer? Besonders...

Phonehoppy 12. Mai 2017

Es gibt bereits Speichersysteme, z.B. die Tesla "PowerWall", die viel höhere Leistungen...

Berner Rösti 11. Mai 2017

Das kannst du noch so oft schreiben, das verstehen die Akku-Auto-Fanatiker nicht. Da...

Muaddib 27. Apr 2017

Da gibt's keinen Unterschied zu Deutschland oder USA. Da heisst das nur anders. Nämlich...



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