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Elektrorennwagen (2017 in Berlin): Die Formel E emotionalisiert Elektromobilität.
Elektrorennwagen (2017 in Berlin): Die Formel E emotionalisiert Elektromobilität. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Elektromobilität: Warum sich Audi in der Formel E engagiert

Elektrorennwagen (2017 in Berlin): Die Formel E emotionalisiert Elektromobilität.
Elektrorennwagen (2017 in Berlin): Die Formel E emotionalisiert Elektromobilität. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Von der Stecke auf die Straße auf die Strecke: Autohersteller wie Audi, BMW, Jaguar und Renault drängen in die Formel E und hoffen, auch bei ihren Serienautos davon zu profitieren. In zweifacher Hinsicht.
Von Werner Pluta

Aus dem Sport in die Serie: Scheibenbremsen oder Turbolader, Beschichtung für Zylinderlaufflächen oder Motorelektronik - viele Techniken, die heute in Serienfahrzeugen gang und gäbe sind, stammen aus dem Rennsport. Seit einiger Zeit hat sich dieser Technologietransfer abgeschwächt. Zu sehr hatte sich vor allem die Formel 1, die als Königsklasse des Motorsports gilt, von der Serie entfernt.

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  • Willkommen zurück: Der Berliner E-Prix fand 2017...  (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... wieder auf dem Tempelhofer Flughafen statt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Dieses Jahr wurden gleich zwei Rennen in Berlin ausgetragen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Bei Sonne und sommerlichen Temperaturen mussten die Fahrzeuge ordentlich gekühlt werden.  (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Für alle Fälle: Ersatznasen in der Box von Mahindra (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In der Formel E treten diverse Hersteller an, etwa Faraday Future...(Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... oder Jaguar. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • BMW kooperiert mit dem US-Team Amlin Andretti, erwägt aber einen Eintsieg als Werksteam. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In Berlin machte BMW schon ordentlich Werbung. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Zum Beispiel mit dem Tunnel, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • .. der den Fahrern kurz Schatten spendete. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auch dabei: Die Roboracer, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... autonom fahrende Rennwagen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Allerdings durfte nur der auf einem LMP-3 basierende Prototyp... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... für einige Runden auf die Strecke, (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Im Samstagsrennen sicherte sich Lucas di Grassi den ersten Startplatz und führte das Rennen an.  (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Gerangel in  den ersten Kurven: Sam Bird im Virgin (l) gegen Daniel Abt im bunten Abt Audi. ( (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Di Grassi führte vor den beiden Mahindra von Felix Rosenquist und Nick Heidfeld. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der in der Meisterschaft führende Sébastien Buemi (oben) war am Samstag chancenlos und wurde später sogar disqualifiziert. Er gewann das Rennen am Sonntag. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Im Rennen machten den Fahrern die Temperaturen zu schaffen: Die Akkus überhitzten. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das galt auch für di Grassi, der sich nicht gegen Rosenquist verteidigen konnte. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Schwede siegte vor di Grassi und Teamkollege Heidfeld. Mit auf dem Podium: der Regierende Bürgermeister Michael Müller. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Er überreichte den Pokal an Rosenquist, der erstmals ein Formel-E-Rennen gewann. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Champagner-Dusche für Mahindra-Teamchef Dilbagh Gill. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Willkommen zurück: Der Berliner E-Prix fand 2017... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Doch seit ein paar Jahren geht es wieder um den zentralen Bestandteil des Sports: den Antrieb. In diversen Serien wird nicht mehr mit konventionellen Verbrennungsmotoren gefahren: Die Formel 1 nutzt seit 2014 Hybridmotoren. Auch eine Klasse der Le-Mans-Prototypen fährt mit Hybridmotor (LMP-H1) - zuvor hatte Audi in dieser Serie bereits die Renntauglichkeit von Dieselmotoren unter Beweis gestellt.

Das Interesse an der Formel E ist groß

Die Rennserie für die Fans der alternativen Antriebe hingegen ist die Formel E, in der elektrisch angetriebene Rennwagen gegeneinander antreten. Anfangs wurde sie von vielen belächelt. Doch inzwischen ist die dritte Saison zur Hälfte vorbei und die Tribünen sind immer noch gut gefüllt. "Das Interesse ist sehr groß. Deswegen glaube ich, dass die Serie viel Potenzial hat", sagt Tristan Summerscale, seit Anfang des Jahres Projektleiter für die Formel E bei Audi Sport, im Gespräch mit Golem.de.

Deshalb drängen auch immer mehr Hersteller in die Elektrorennserie. In erster Linie sind es die Elektroautohersteller. Das chinesische Unternehmen Next EV beispielsweise, das den elektrischen Supersportwagen Nio EP9 entwickelt hat und dessen Fahrer Nelson Piquet jr. der erste Formel-E-Meister wurde, oder der selbsternannte Tesla-Konkurrent Farady Future, der mit dem US-Team Dragon kooperiert.

Renault ist sehr erfolgreich

Aber auch die traditionellen Autohersteller wollen Rennen mit Elektroboliden fahren. Der indische Automobilhersteller Mahindra und Renault sind von Beginn an dabei, die Franzosen sogar sehr erfolgreich: Sie gewannen in den beiden ersten Saisons jeweils den Markentitel, in der zweiten mit Sébastien Buemi auch den Fahrertitel, und Renault wird den Doppelgewinn wohl auch in der laufenden Saison wiederholen. Der französische Hersteller PSA (Citroën und Peugeot) ist mit seiner Marke DS seit Saison zwei am Virgin-Team beteiligt. Jaguar ist zur aktuellen Saison mit einem eigenen Team in die Formel E eingestiegen.

  • Der E-Prix 2016 fand im Zentrum von Berlin statt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Dort, wo sich sonst der Verkehr wälzt, rasten die Elektroboliden mit über 200 km/h. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Logenplätze hatten die Anwohner. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Um den Überblick über das Geschehen zu behalten, gab es Videoscreens. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Zuschauer kamen nahe an die Strecke und konnten sogar einen Blick in die Boxen werfen ...  (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und den Mechanikern bei der Arbeit zuschauen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Arbeit an den Elektrorennern erfordert besondere Sicherheitsmaßnahmen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Eine Besonderheit ist, dass die Fahrer - hier Nicolas Prost - zur Mitte des Rennens das Auto wechseln. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • 16 Uhr: Gleich geht es los. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Rennen war spannend, es gab viele Überholmanöver.  (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auf den Geraden fahren die Autos bis zu 240 km/h schnell. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In den Städten zu fahren, ist ein Erfolgsrezept der Formel E. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Am Ende triumphierte der Schweizer Sébastien Buemi im Renault E-Dams. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Lucas di Grassi im Abt behält zwar die Führung in der Meisterschaft, wurde in Berlin aber nur Dritter ...  (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... hinter seinem Teamkollegen Daniel Abt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Meisterschaft wird Anfang Juli in London entschieden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auf dem Podium: Daniel Abt, Sébastien Buemi und Lucas di Grassi (von links). Den Pokal überreicht Innensenator Frank Henkel. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Auf den Geraden fahren die Autos bis zu 240 km/h schnell. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Audi ist von der ersten Saison an am Abt-Team beteiligt und wird ab der kommenden Saison 2017/18 mit einem Werksteam antreten. Dafür hat das Unternehmen sogar das Engagement mit dem LMP1-H in der Langstreckenweltmeisterschaft (World Endurance Championship, WEC) aufgegeben.

BMW plant Elektro-Werksteam

BMW stellt seit Anfang der Serie das Safety- und das Medical-Car. Seit der aktuellen Saison kooperiert das Unternehmen mit dem US-Team Amlin Andretti, wird aber möglicherweise ein Werksteam gründen. Die Entscheidung "wird im Laufe dieses Jahres fallen", sagt BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt Golem.de. Mercedes habe derzeit keine konkreten Pläne für einen Einstieg in die Formel E, sagte ein Sprecher auf Anfrage von Golem.de. Der Konzern hat aber eine Option für einen Formel-E-Einstieg in der Saison 2018/19.

Was aber wollen die Hersteller von Verbrennungsmotoren in einer Elektroserie?

Von der Strecke auf die Straße auf die Strecke 

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RienSte 19. Jun 2017

Der LaFerrari ist auch keine wirklich Serienfertigung, sowohl von der Stückzahl, als auch...

Taurec42 14. Jun 2017

Nein konnte er nicht denn es war ein Audi Formula-E Shuttle Aufkleber drauf. :P Ich habe...

RienSte 13. Jun 2017

Serientechnik wird dort auch nicht entwickelt, nein. Höchstens Technologien, die dann in...

flasherle 13. Jun 2017

Bringt alles nichts, wenn die Serie einfach stink langweilig ist. ich meine im TV schauen...

kuaidao 09. Jun 2017

... mit Prototypen und Alphaversionen rumfahren welche alle 3 Stimmt, Ingenieure sind...



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