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Elektromobilität: Wallboxen können brandgefährlich sein

Mehr Strom, mehr Leistung, mehr Gefahr. Der ADAC hat Wallboxen getestet, die mehr Leistung zum Laden des Elektroautos bieten als eine Steckdose. Einige der getesteten Wallboxen schnitten sehr gut ab, andere wiesen gravierende Sicherheitsmängel auf.

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Elektroauto am Strom (Symbolbild): Die Sicherheit als oberstes Gebot
Elektroauto am Strom (Symbolbild): Die Sicherheit als oberstes Gebot (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Schneller laden als an der Haushaltssteckdose: Wallboxen bieten eine höhere Leistung und damit auch kürzere Ladezeiten. Die höhere elektrische Leistung birgt aber auch ein gehöriges Gefahrenpotenzial, wie ein aktueller Test zeigt.

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Der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) hat einige dieser Boxen getestet. Allerdings bewerteten die Tester nur die Hälfte mit gut oder sehr gut. Drei Boxen halten sie für nicht empfehlenswert. Die letztplatzierten drei Boxen stufen sie sogar als riskant ein und raten vom Kauf ab. Zur Auswahl gehörten zwölf Produkte mit Ladeleistungen zwischen 3,7 Kilowatt (kW) und 22 kW. Die Boxen kosten zwischen 300 und 2.000 Euro - hinzu kommen die Kosten für die Installation, die von einem Fachmann durchgeführt werden muss.

Die Akkus wurden in drei Gruppen aufgeteilt: mit einer Ladeleistung von 3,7 bis bis 4,6 kW, mit 11 kW und mit 22 kW. Die Tester prüften, wie zuverlässig sie laden, wie sich bedienen lassen und natürlich die Sicherheit. Die Sicherheit spielte dabei die wichtigste Rolle - das Gesamturteil konnte nicht besser ausfallen als die Note dafür.

Zur ersten Gruppe gehörten vier Modelle, von denen zwei - Keba Kecontact P30 und Wallbe Eco 2.0 - mit sehr gut und gut abschnitten (Note 1,3 und 1,7). Sie seien zuverlässig und einfach zu bedienen, hieß es zur Begründung. Die beiden anderen, EV Onestop Wallpod und Vestel EVC02-AC3, bekamen eine 4,5. Beide halten die ADAC-Tester für nicht empfehlenswert.

Von den fünf Wallboxen mit 11 kW Ladeleistung fielen zwei glatt durch (Note 5,5): Annies Carparts Simple EVSE und der Bausatz Franz Röcker Simply EVSE, beide im unteren Preissegment angesiedelt, zeigten derartige Sicherheitsmängel, dass die Tester darin ein ernsthaftes Risiko sehen. Beide schalteten bei einer Fehlermeldung nicht ab, was beispielsweise einen Brand auslösen kann. Die drei anderen 11-kW-Lader - ABL eMH1, Innogy eBox und Schneider Electric Evlink - erhielten Einsernoten (Note 1,0, 1,6 und 1,8) - ABL war der Testsieger.

Die teuerste Wallbox schnitt als Zweitbeste ab: die Mennekes Amtron Xtra 22 C2, die mit 22 kW lädt. Ohnehin waren die drei 22-kW-Boxen mit etwa 1.300 bis 2.000 Euro die teuersten; dafür laden sie aber auch am schnellsten. Die beiden anderen Boxen - Wall Box Chargers Commander und Alfen ICU Eve Mini - bekamen die Noten 4,5 und 5,5.

Der ADAC rät zum Kauf einer universell einsetzbaren Wallbox, wie etwa dem Testsieger von ABL. Damit lasse sich ein Auto einphasig mit 3,7 kW, zweiphasig mit 7,4 kW oder auch dreiphasig mit 11 kW laden. Selbst mit einer Ladeleistung von 3,7 kW würden über Nacht rund 30 Kilowattstunden (kWh) in den Akku geladen. Das reiche für 150 Kilometer - und damit für die meisten täglichen Fahrten.

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Lehmroboter 05. Dez 2018

Arrgh, was sind das jetzt wieder für Halbwahrheiten: Du benötigst absolut KEIN Internet...

chefin 05. Dez 2018

Für Tests kaufen die Tester selten die Geräte irgendwo am freien Markt, sondern bekommen...

M.P. 05. Dez 2018

Wenn "Wallbox" geschützt ist, könnte man es ja "Wandkiste" nennen. Ein Anglizismus...


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