Elektromobilität: VW wird keine Brennstoffzellenautos bauen

VW bleibt beim Elektroauto mit Akku.

Artikel veröffentlicht am ,
VW ID.3: Mit diesem Auto will VW elektrisch erfolgreich sein.
VW ID.3: Mit diesem Auto will VW elektrisch erfolgreich sein. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Vorerst keine Brennstoffzellenautos aus Wolfsburg: Der Autokonzern Volkswagen (VW) setzt auf Elektroautos mit Akkus. Brennstoffzellenautos seien für die Marke VW "in naher Zukunft keine Option", sagte VW-Technikchef Matthias Rabe der britischen Autozeitschrift Autocar. VW will in diesem Sommer den ID.3 auf den Markt bringen und damit an die Erfolge des Käfer und des Golf anknüpfen.

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Das bedeutet jedoch nicht, dass sich der Konzern gar nicht mit dem Thema beschäftigt: "Als Gruppe schauen wir in diese Richtung", sagte Rabe, der den Posten als Technikchef vor gut drei Monaten übernommen hat. Audi forscht im Konzern an der Brennstoffzellentechnik. Die VW-Konzernforschung selbst ist aber an einem Projekt des Helmholtz-Zentrums in Geesthacht (HZG) bei Hamburg beteiligt.

VW testet Wasserstofftank

Die HZG-Forscher um Thomas Klassen entwickeln einen Tank, der Wasserstoff in einem Metallhydrid speichert. Darin kann laut den Forschern bei gleichem Volumen doppelt so viel Wasserstoff gespeichert werden wie in einem Drucktank. Zudem sei der Druck, mit dem gespeichert werde, sehr viel geringer. Die Technik, die VW bereits testet, könnte ein wichtiger Schritt bei der Entwicklung von Brennstoffzellenfahrzeugen sein.

Das werden aber wohl eher keine Pkw, sondern Nutzfahrzeuge. Für die seien Brennstoffzellen eher geeignet, sagte Rabe. Nutzfahrzeuge brauchen in erster Linie große Reichweiten. Um die zu ermöglichen, bedarf es eines großen - und damit schweren - Akkus. Der bringt das Fahrzeug schnell an das zulässige Gesamtgewicht. Außerdem kostet Gewicht durch die Gegend zu fahren wieder Reichweite. Ein Tank hingegen ist bei gleicher gespeicherter Energiemenge leichter als ein Akku.

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Im VW-Konzern beschäftigt sich entsprechend auch die schwedische Tochter, der Lkw-Hersteller Scania, mit der Technik: Scania testet seit Anfang des Jahres vier Brennstoffzellen-Lkw beim norwegischen Lebensmittelgroßhändler Asko.

Daimler sieht Chancen für diesen Antrieb ebenfalls eher im Schwerverkehr: Der Stuttgarter Konzern hat seine Sparte für Brennstoffzellen-Pkw wie das SUV GLC F-Cell aufgelöst und bringt sie in ein Joint Venture mit dem schwedischen Lkw-Hersteller Volvo ein. Beide Partner wollen ein Brennstoffzellensystem für schwere Nutzfahrzeuge entwickeln und bauen.

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smarty79 13. Jun 2020

Wie kommt denn Wasserstoff in größeren Mengen als im Moment vom Ort der Herstellung zur...

pythoneer 13. Mai 2020

Na das ist doch ein wunderbarer Grund nicht Wasserstoff zu verwenden, denn dafür müsste...

Tou 13. Mai 2020

Sicherheit und Komfort aber im Vergleich auch deutlich geringer.

Tou 13. Mai 2020

Weil um vielfaches schneller tanken für die selbe Reichweite

unbuntu 13. Mai 2020

Den ganzen Krempel hat man bei der Herstellung von Akkus aber auch. Da werden lauter...



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