Elektromobilität: VW steigt aus Motorsport mit Verbrennungsmotoren aus

VW hat das Aus für den Motorsport mit Verbrennungsmotor angekündigt. Der Konzern will nur noch Elektroautos ins Rennen schicken.

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Der ID.R auf der Strecke am Tianmen-Shan: "rollendes Labor für die Entwicklung künftiger Serienautos"
Der ID.R auf der Strecke am Tianmen-Shan: "rollendes Labor für die Entwicklung künftiger Serienautos" (Bild: VW)

Keine Verbrenner mehr: Nach den Erfolgen von Volkswagen (VW) mit seinem Elektrorenner ID.R hat der Automobilkonzern den Ausstieg aus dem Motorsport mit Verbrennungsmotoren beschlossen. Künftig will VW werksseitig nur noch Elektroautos ins Rennen schicken.

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VW hatte Ende 2017 den Elektrorennwagen ID.R vorgestellt und angekündigt, damit beim Bergrennen am Pikes Peak im US-Bundesstaat Colorado anzutreten. Das Fahrzeug gewann das Rennen im Juni 2018 in Rekordzeit. Weitere Rekorde folgten wie etwa auf der Nordschleife des Nürburgrings oder beim beim Festival of Speed in Goodwood. Im September raste das Auto eine spektakuläre Bergstrecke in China hinauf.

"Volkswagen Motorsport hat mit dem ID.R Neuland betreten und mit seinen Rekorden das enorme Potenzial des Elektroantriebs weltweit aufgezeigt. Nun ist der Zeitpunkt für den nächsten Schritt in Richtung Zukunft gekommen: Volkswagen bekennt sich auch im Motorsport konsequent zur E-Mobilität und verabschiedet sich werksseitig vom Verbrennungsmotor", sagte VW-Vorstandsmitglied Frank Welsch. "Neben dem ID.R als Technologie-Vorreiter wird der MEB künftig die zweite seriennahe Säule im Motorsport-Programm von Volkswagen darstellen."

Ziel ist offensichtlich, das eigene Elektroautoprogramm zu stärken - Anfang des Monats nahm VW in Zwickau die Serienfertigung des ID.3 auf. Ein Engagement im Motorsport dient dazu, die eigenen Straßenfahrzeuge zu bewerben. Daneben profitiere die Serienfertigung von den Entwicklungen im Motorsport, sagte VW-Motorsport-Chef Sven Smeet. Dieser diene "als rollendes Labor für die Entwicklung künftiger Serienautos."

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Als Konsequenz stellt VW Ende dieses Jahres die Produktion der Motorsportversion des Golf GTI TCR ein. Das Fahrzeug war in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft im Einsatz. Eine Rennversion des Golf VIII wird es dementsprechend nicht geben. Den Polo GTI R5 will VW werksseitig nicht mehr einsetzen. Das Fahrzeug wird aber noch weiter für Kundenteams gebaut. Allerdings will VW langfristig auch das Kundensport-Programm elektrifizieren.

Der Ausstieg gilt nicht für die anderen Marken des Konzerns wie etwa Audi und Porsche oder die Motorradmarke Ducati, die in verschiedenen Rennserien aktiv sind. Allerdings sind die VW-Marken Audi und Porsche bereits in der elektrischen Rennserie Formel E tätig. Audi ist von Anfang an bei Formel E dabei, zunächst als Partner des Teams Abt Schaeffler Audi Sport, seit der Saison 2017/18 als Werksteam.

Porsche ist zur aktuellen Saison 2019/20 eingestiegen, die an diesem Wochenende mit zwei Rennen in Saudi-Arabien gestartet ist. Dafür hat Porsche das Engagement in der Langstreckenweltmeisterschaft (World Endurance Championship, WEC) aufgegeben. In der WEC waren die Zuffenhausener mit dem Hybridfahrzeug 919 Hybrid vier Jahre lang erfolgreich in der WEC unterwegs.

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schnedan 26. Nov 2019

ich empfehle die DTM: 1.) war imho die letzten 10 Jahre die deutlich bessere Serie, vor...

Ach 26. Nov 2019

Den Sinn der Regulierung, die Eingangshürden niedrig zu halten, hab ich soweit...

ChriDDel 25. Nov 2019

Nur ist der F1 Motor ein Hybrid und hatte schon zur Einführung 2014 einen Wirkungsgrad...

nicoledos 25. Nov 2019

Nicht zuletzt, da die dort, wo die dabei sind alle bisherigen Budgets sprengen. Dann...

johnripper 25. Nov 2019

Ganz genau gekommen kann ein Konzern auch nichts beschließen, da es keine rechtliche...



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