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Elektromobilität: VW ID.Polo und Skoda Epiq auf Monate ausverkauft

Die günstigen E-Autos aus dem VW-Konzern stoßen auf eine große Nachfrage. Bislang werden über die Kaufprämie eher asiatische Kleinwagen gefördert.
/ Friedhelm Greis
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Der VW ID.Polo mit seinem Retrodesign stößt auf rege Nachfrage. (Bild: Friedhelm Greis/Golem)
Der VW ID.Polo mit seinem Retrodesign stößt auf rege Nachfrage. Bild: Friedhelm Greis/Golem
Inhalt
  1. Elektromobilität: VW ID.Polo und Skoda Epiq auf Monate ausverkauft
  2. Hyundai Inster am meisten geförderter Kleinwagen

Potenzielle Käufer elektrischer Kleinwagen aus dem VW-Konzern müssen sich derzeit auf lange Lieferfristen einstellen. "Die Kombination aus der sehr positiven Kundennachfrage und den langfristig geplanten Produktionskapazitäten in unserem Werk in Martorell führt aktuell zu längeren Lieferzeiten", sagte ein VW-Sprecher der Automobilwoche(öffnet im neuen Fenster) (Paywall) zum Verkaufsstart des ID.Polo. Der Chef einer großen VW-Autohausgruppe sagte der Zeitung: "Beim ID.Polo ist die gesamte Reihe ausverkauft. Die Wartezeit liegt bei mindestens zehn Monaten."

Der vollelektrische Kleinwagen auf Basis der MEB+-Plattform ist seit Ende April 2026 bestellbar. Inzwischen ist auch die günstigste Version zum Einstiegspreis von rund 25.000 Euro verfügbar. Europaweit gebe es mehr als 30.000 Bestelleingänge, sagte eine VW-Sprecherin der Automobilwoche. Damit übertreffe der ID.Polo die "ursprünglichen Erwartungen insbesondere in Deutschland deutlich".

Mehr als 35.000 Bestellungen beim Skoda Epiq

VW startete im Mai 2026 die Produktion des ID.Polo im Seat-Werk Matorell in Nordspanien. Dort arbeite VW intensiv daran, "die Produktion schrittweise hochzufahren und die Wartezeiten für unsere Kundinnen und Kunden so weit wie möglich zu reduzieren", sagte die Sprecherin. Vorkonfigurierte Fahrzeuge seien bei den Händlern jedoch schneller verfügbar.

Nicht nur der ID.Polo und die SUV-Variante ID.Cross sind stark nachgefragt. Nach Angaben von Skoda liegen beim vergleichbaren Modell Epiq bereits mehr als 35.000 Bestellungen vor. "Der Skoda Epiq ist derzeit ebenfalls auf Monate ausverkauft, genauso wie der Cupra Raval", sagt der Chef einer anderen großen Autohausgruppe der Automobilwoche. Es dauere bis Mai oder Juni 2027, bis aktuell bestellte Fahrzeuge ausgeliefert würden. Der ID.Cross und der Skoda Epiq werden im Werk Navarra bei Pamplona gefertigt, während der Cupra Raval in Martorell vom Band läuft.


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