Elektromobilität: VW-Chef Herbert Diess fährt mit dem ID.3 in Urlaub
Ob den Entwicklern jetzt bange wird? VW-Chef Herbert Diess hat sich einen Elektro-VW geschnappt und ist damit zusammen mit seiner Tochter in Urlaub gefahren. Im sozialen Netz Linkedin berichtet er von seiner Fahrt über die Alpen.
"Mit dem E-Auto in den Urlaub – geht nicht? Geht wohl", schreibt Diess(öffnet im neuen Fenster) (Nur so am Rande: Das haben wir bei Golem.de auch schon festgestellt) "Die Vorfreude bei mir ist groß."
Fahrdaten werden aufgezeichnet
Die Urlaubsfahrt gelte "offiziell als Erprobungsfahrt. Heißt: Der Chef testet selbst", schreibt Diess weiter. Deshalb werden die Daten von der Fahrt auch aufgezeichnet: Diess hat ein Foto der Festplatte gepostet(öffnet im neuen Fenster), auf der alles gespeichert wird.
Einigen im Konzern scheint nicht ganz wohl bei der Sache: "Mir wurde berichtet, dass das einige Kollegen bei Volkswagen Passenger Cars nervös macht, wenn ich das Fahrzeug nun persönlich über zwei Wochen intensiv teste." Er sei jedoch entspannt, da das Entwicklungsteam "gute Arbeit geleistet" habe. "Das wird super!"
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Diess hält seine Follower über Linkedin auf dem Laufenden. Auch hat er schon einige Kleinigkeiten gefunden, etwa im Bedienkonzept des Musiksystems(öffnet im neuen Fenster) oder im Navigationssystem: Die Ladesäulen am Brenner würden "vom Navi nicht zielgenau angezeigt, sind 200 m daneben." Die Karten müssten verbessert werden.
Immerhin: "Fahren macht bislang sehr viel Spaß!", schreibt Diess(öffnet im neuen Fenster). Das sollte es auch: Der ID.3 ist immens wichtig für VW. Damit will der Konzern an die Erfolge von Käfer und Golf anknüpfen. Derzeit kämpft VW aber noch mit massiven Software-Problemen.

Die bisherigen Elektroautos sind nach den Worten des Konzernchefs ein Verlustgeschäft. Das soll sich mit dem ID.3 ändern, der seit dem 20. Juli bestellt werden kann
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