Elektromobilität: Varta will Akkus für Elektroautos bauen

Branchenexperten fragten sich schon länger, wann das schwäbische Unternehmen wohl in die Elektromobilität einsteigt.

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BLick in eine Fabrik von Varta: Pilotproduktion von 2170-Zellen in Ellwangen.
BLick in eine Fabrik von Varta: Pilotproduktion von 2170-Zellen in Ellwangen. (Bild: Christof Stache/AFP via Getty Images)

Zellen für Autoakkus aus deutscher Produktion: Der baden-württembergische Batteriehersteller Varta will künftig Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos herstellen. Bisher baut Varta diese nur für Kopfhörer.

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Varta wolle Akkuzellen im Format 2170 produzieren, berichtet die Zeitschrift Wirtschaftswoche unter Berufung auf Quellen im Unternehmensumfeld. Demnach baut das Unternehmen derzeit am Stammsitz in Ellwangen, etwa auf halber Strecke zwischen Stuttgart und Nürnberg, eine Pilotproduktionslinie auf.

Tesla schwenkt auf 4680 um

Die 2170-Zellen haben einen Durchmesser von 21 mm und sind 70 mm hoch. Vor einigen Jahren hatten der US-Elektroautohersteller Tesla und der japanische Elektronikkonzern Panasonic dieses Format als bestens geeignet für ein Elektroauto propagiert. Inzwischen schwenkt Tesla auf das Format 4680 um.

Die Zellen sollen laut den Insidern vor allem in leistungsstarken Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Sie könnten Energie für Beschleunigungsvorgänge liefern oder Teil eines Hybridantriebs werden, bei dem die Akkus während der Fahrt von einem Motor permanent wieder aufgeladen werden.

Varta spricht mit Autoherstellern

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Varta führe bereits Gespräche mit mehreren Automobilherstellern, sagten die Informanten. Das Unternehmen wollte sich allerdings auf eine entsprechende Anfrage der Wirtschaftswoche nicht dazu äußern.

Varta baut in erster Linie Primärzellen in allen möglichen Formaten, mit denen beispielsweise Taschenlampen, Uhren oder Fernbedienungen betrieben werden. Daneben stellt das Unternehmen auch kleine Lithium-Ionen-Zellen für kabellose Kopfhörer her.

Elektromobilität: Theorie und Praxis zur Ladeinfrastruktur (de-Fachwissen)

Wo bleibt Varta?

Branchenkenner hatten immer wieder gerätselt, ob Varta nicht auch in den Zukunftsmarkt Elektromobilität einsteigen und Akkuzellen für Elektroautos produzieren wolle. Derzeit wird der Markt von Unternehmen aus China, Japan und Südkorea beherrscht.

Erst langsam machen sich auch europäische Hersteller daran, eine eigene Akkuzellfertigung aufzubauen, darunter das französische Unternehmen Saft, eine Tochter des Mineralölkonzerns Total, und das schwedische Unternehmen Northvolt. Der deutsche Autokonzern Volkswagen hat gerade angekündigt, insgesamt sechs Akkuzellfabriken in Europa zu bauen. Die ersten beiden sollen in Salzgitter und - in Kooperation mit Northvolt - in Nordschweden entstehen.

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