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Elektromobilität: UPS testet neue Ladetechnik für Elektrofahrzeuge

Der Lieferdienst UPS hat in seinem Londoner Depot ein Ladesystem eingerichtet, das ermöglicht, eine größere Zahl von Elektroautos zu laden, ohne einen Stromausfall zu verursachen. Das System könnte gleichzeitig für Recycling für alte Akkus genutzt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
UPS-Lieferwagen: UPS will elektrischen Fuhrpark ausbauen.
UPS-Lieferwagen: UPS will elektrischen Fuhrpark ausbauen. (Bild: UPS)

Viele E-Fahrzeuge gleichzeitig laden, ohne das Stromnetz zu überlasten: Der Kurierdienst UPS hat eine neue Ladetechnik für Elektrofahrzeuge vorgestellt, die keinen Ausbau des Stromnetzes benötigt.

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Dazu wurde der zentrale Standort von UPS mit einem großen Akku als Zwischenspeicher ausgestattet. So können die Akkus der Lieferfahrzeuge über das Stromnetz geladen werden. Daneben wird aber Strom aus erneuerbaren Quellen, wie etwa Solarstrom, genutzt.

UPS will Autoakkus wiederverwenden

Aktuell setzt UPS dafür neue Akkus ein. Künftig sollen aber auch Akkus aus den Elektrofahrzeugen dafür genutzt werden. Das könnte eine Lösung darstellen für das Problem, was mit den Akkus passiert, deren Kapazität für ein Auto nicht mehr ausreicht, die aber dennoch gut genug sind, um sie nicht zu entsorgen. An dem Projekt Smart Electric Urban Logistics sind neben UPS noch der Verteilnetzbetreiber UK Power Networks und die Initiative Cross River Partnership beteiligt.

Eine größere Zahl Elektrofahrzeuge - Busse oder Lieferwagen - gleichzeitig zu laden, kann das Stromnetz überlasten und zu Problemen führen. Das französische Unternehmen Alstom etwa plant deswegen, für ein Busdepot in Hamburg eigens ein Umspannwerk zu bauen.

"Elektrofahrzeuge sind ein wichtiger Bestandteil in der alternativen UPS-Flotte, die innovative Kraftstoffe und fortschrittliche Technologie einsetzt", sagt Peter Harris, der bei UPS in Europa für Nachhaltigkeit zuständig ist. "Wir denken, dass es eine Weltneuheit ist - und dies inmitten einer Megastadt. Wir setzen neue Technologien ein, um Hindernisse für den Einsatz von Elektrofahrzeugen zu überwinden und eine neue Generation nachhaltiger, städtischer Zustellmethoden - sowohl hier in London, als auch in anderen Großstädten der Welt - einzuführen."

Das neue System soll es UPS ermöglichen, den elektrischen Fuhrpark zu vergrößern. Derzeit betreibt der Lieferdienst in London 65 Lieferfahrzeuge mit Elektroantrieb. UPS will den elektrischen Fuhrpark nach eigenen Angaben auf 170 Fahrzeuge ausbauen. UPS setzt bereits seit längerem elektrische Lieferfahrzeuge ein. Kürzlich kündigte das Unternehmen an, zusammen mit dem US-Autohersteller Workhorse eigene E-Fahrzeuge zu entwickeln.



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HabeHandy 23. Mär 2018

Das due anderen günstiger sind liegt an den Lohnkosten. Bei den Wettbewerbern kommen die...

HabeHandy 23. Mär 2018

UPS könnte einen Teil der Akkukapazität als Regellast anbieten um in Falle einer...

M.P. 20. Mär 2018

24 Stunden x 35 kW = 7,5 MWh????? Kann es sein, dass da eine Zehnerpotenz abhanden...

arthurdont 20. Mär 2018

Zweimal Ladeverluste, zweimal Akkukosten, zweifach Schnellade-/entlade-Verschleiß. Na...

zuschauer 20. Mär 2018

"Unvermittelt" bedeutet ohne Vorwarnung. Prinzipiell können autonome Fahrzeuge jedem...


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