Elektromobilität: UPS arbeitet an eigenem elektrischen Lieferwagen

United Parcel Service (UPS) baut einen eigenen Elektrolieferwagen zur Paketzustellung. Auch die Deutsche Post ist so verfahren, allerdings bereits vor einigen Jahren.

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UPS-Lieferwagen
UPS-Lieferwagen (Bild: UPS)

UPS will mit seinem Partner Workhorse, einem Unternehmen für batterieelektrische Antriebe, eine Flotte von 50 Elektrolieferwagen entwickeln. Diese werden extra für UPS angefertigt und sollen noch 2018 eingesetzt werden. UPS will die Fahrzeuge so kostengünstig herstellen wie herkömmliche Lieferwagen mit Verbrennungsmotoren. Die Fahrzeuge sollen vollelektrisch fahren, während eines normalen Liefertages mit einer einzigen Ladung betrieben und über Nacht aufgeladen werden. Dies ist auch bei anderen Herstellern der Plan, die Elektro-Lkw für den städtischen Lieferverkehr bauen. Dort werden in der Regel keine weiten Strecken zurückgelegt.

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Workhorse will nach eigenen Angaben eine Reichweite von 160 km erreichen. Die Fahrzeuge sollen in verschiedenen US-Städten einsetzet werden, darunter Atlanta, Dallas und Los Angeles. Die Ergebnisse des Tests sollen in einen noch größeren Versuch einfließen. Eine vollständige Umstellung auf elektrische Antriebe ist bisher aber nicht geplant.

UPS hat derzeit etwa 35.000 Lkw mit Diesel- oder Benzinmotoren im Einsatz. Schon im November 2017 beschlossen UPS und die New Yorker Behörde State Energy Research and Development Authority, testweise einige Paketzustellfahrzeuge von Diesel- auf Elektrofahrzeuge umzurüsten. Den Umbau übernimmt Unique Electric Solutions, das ein neues Chassis mit Akku, Elektromotor, Bremsen und Rädern bauen will.

Auch Daimler und andere Hersteller entwickeln elektrische Lieferwagen. Daimler will in den kommenden Jahren alle Lkw- und Bus-Modelle seines Sortiments auch in einer Elektrovariante verkaufen. Einen leichteren elektrischen Lkw namens Fuso eCanter übergab Daimler Ende 2017 an Pilotkunden in Berlin. Der vollelektrische Lkw aus Daimlers Serienproduktion soll vor allem für den Zustellverkehr in Innenstädten geeignet sein. Die Großserienproduktion soll 2019 beginnen. Die Reichweite des Akkus soll mehr als 100 km betragen.

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