Abo
  • IT-Karriere:

Elektromobilität: Toyota und Panasonic wollen Akkus für Elektroautos bauen

Die hohen Preise für Akkus sind ein Grund, weshalb Toyota bei den Elektroautos hinter die Konkurrenz zurückfällt. Um das zu ändern, hat der Automobilhersteller mit Panasonic ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, das Akkus für Autos herstellen und entwickeln soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Hybridauto Toyota Prius: Rückstand gegenüber VW und chinesischen Herstellern
Hybridauto Toyota Prius: Rückstand gegenüber VW und chinesischen Herstellern (Bild: Yoshikazu Tsuno/AFP/Getty Images)

Eine gemeinsame Produktion von Akkus für Elektroautos planen die beiden japanischen Konzerne Panasonic und Toyota. Dazu haben sie ein Joint Venture gegründet, an dem Toyota 51 Prozent und Panasonic 49 Prozent hält.

Stellenmarkt
  1. Wirecard Issuing Technologies GmbH, Aschheim bei München
  2. SULO Digital GmbH, Herford

Panasonic wird fünf seiner Akkufabriken in Japan und China in das Gemeinschaftsunternehmen einbringen, berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei Asian Review. Die Produktionsstätte in der Gigafactory im US-Bundesstaat Nevada sei davon ausgenommen. Dort baut Panasonic Akkus für Tesla.

Die beiden Unternehmen wollen den Ausstoß an Akkus in den kommenden Jahren deutlich steigern. Ziel ist, die Produktionskosten durch hohe Stückzahlen zu senken. Abnehmer der Akkus werden unter anderem Mazda, Subaru, die Toyota-Tochter Daihatsu und möglicherweise Honda Motor.

Festkörperakkus für das Elektroauto der Zukunft

Neben der Produktion geht es aber auch um die Entwicklung neuer Akkutechnologien: Panasonic und Toyota wollen zusammen Festkörperakkus entwickeln. Toyota beschäftigt sich schon seit einigen Jahren mit dieser Akkutechnik und will die ersten Akkus in etwa drei Jahren auf den Markt bringen.

Festkörperakkus, auch Feststoffakkus genannt, gelten als der Energiespeicher der Zukunft für Elektroautos. Die Stromspeicher haben ein festes Elektrolyt, etwa aus einem Polymer oder aus Keramik. Diese Akkus haben einige Vorteile gegenüber den Lithium-Ionen-Akkus, die heute verwendet werden: Festkörperakkus werden schneller geladen, haben eine deutlich höhere Energiedichte und sie können kein Feuer fangen.

Toyota war zwar ein Pionier bei den Hybridfahrzeugen. Bei den Elektroautos liegt der Automobilkonzern jedoch hinter VW und den Konkurrenten aus China. Bis 2030 will Toyota die Verkäufe von Elektroautos verdreifachen. Die hohen Preise für die Akkus sind dabei jedoch ein Hindernis. Das will Toyota über die Akku-Partnerschaft mit Panasonic ändern.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (Monitore ab 147,99€ und Laptops ab 279,00€)
  2. 99,99€(Bestpreis!)
  3. 122,89€
  4. GRATIS

Kondom 22. Jan 2019

Wo in deinem zitierten Satz, steht denn das VW führend wäre?


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S10 Plus - Test

Das Galaxy S10+ ist Samsungs neues, großes Top-Smartphone. Im Test haben wir uns besonders die neue Dreifachkamera angeschaut.

Samsung Galaxy S10 Plus - Test Video aufrufen
Technologie: Warum Roboter in Japan so beliebt sind
Technologie
Warum Roboter in Japan so beliebt sind

Japaner produzieren nicht nur mehr Roboter als jede andere Nation, sie gehen auch selbstverständlicher mit ihnen um. Das liegt an der besonderen Geschichte und Religion des Inselstaats - und an Astro Boy.
Von Miroslav Stimac

  1. Kreativität Roboterdame Ai-Da soll zeichnen und malen
  2. Automatisierung Roboterhotel entlässt Roboter
  3. Cimon Die ISS bekommt einen sensiblen Kommunikationsroboter

Fitbit Versa Lite im Test: Eher smartes als sportliches Wearable
Fitbit Versa Lite im Test
Eher smartes als sportliches Wearable

Sieht fast aus wie eine Apple Watch, ist aber viel günstiger: Golem.de hat die Versa Lite von Fitbit ausprobiert. Neben den Sport- und Fitnessfunktionen haben uns besonders der Appstore und das Angebot an spaßigen und ernsthaften Anwendungen interessiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Smartwatch Fitbit stellt Versa Lite für Einsteiger vor
  2. Inspire Fitbits neues Wearable gibt es nicht im Handel
  3. Charge 3 Fitbit stellt neuen Fitness-Tracker für 150 Euro vor

Anno 1800 im Test: Super aufgebaut
Anno 1800 im Test
Super aufgebaut

Ach, ist das schön: In Anno 1800 sind wir endlich wieder in einer heimelig-historischen Welt unterwegs - zumindest anfangs. Das neue Werk von Blue Byte fesselt dank des toll umgesetzten und unverwüstlichen Spielprinzips. Auch neue Elemente wie die Klassengesellschaft funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Ubisoft Blue Byte Anno 1800 erhält Koop-Modus und mehr Statistiken
  2. Ubisoft Blue Byte Preload der offenen Beta von Anno 1800 eröffnet
  3. Systemanforderungen Anno 1800 braucht schnelle CPU

    •  /