Elektromobilität: Toyota stellt Brennstoffzellen-Version des Pick-up Hilux vor
Auch Pick-ups fahren elektrisch. Ford hat den F-150 elektrifiziert, Stellantis den RAM und General Motors den Hummer , alle mit Akku. Toyota hat für seinen Pick-up Hilux einen anderen Weg gewählt.
Der japanische Automobilkonzern setzt bei der Elektrifizierung weniger auf Akkus, sondern eher auf Brennstoffzellen. Den ersten wasserstoffbetriebenen Pick-up stellte Toyota in seinem Werk in Großbritannien vor. Dort wurde das Fahrzeug mit mehreren verschiedenen Partnern und mit finanzieller Unterstützung der britischen Regierung entwickelt.
Der Antriebsstrang basiert auf dem des Brennstoffzellen-Pkw Mirai , dessen zweite Version im Jahr 2021 auf den Markt kam. Dafür entwickelte Toyota unter anderem eine neue Brennstoffzelle.
Der Hilux soll 600 Kilometer schaffen
Der Hilux verfügt über drei Wasserstofftanks. Mit einer Füllung soll das Fahrzeug laut Toyota(öffnet im neuen Fenster) über 600 Kilometern schaffen. Das sei "deutlich mehr als mit einem batterieelektrischen System erreicht werden könnte" . Beim Mirai gibt Toyota die Reichweite mit 650 Kilometern an, was uns im Test allerdings etwas hoch gegriffen erschien.
Details zum Antrieb des Hilux wie Leistung, Anzahl der Brennstoffzellen oder Reichweite nennt Toyota nicht. Auch zur Kapazität des Akkus, der unter der Ladefläche angebracht ist, gibt es keine Angaben. Zum Vergleich: Der Mirai hat einen 134 Kilowatt starken Antrieb, die Leistung des Brennstoffzellensystems beträgt 128 Kilowatt.
Toyota hatte das Projekt Ende vergangenen Jahres angekündigt . Der Bau des Prototyps habe im Juni 2023 begonnen, teilte Toyota mit. Bis Jahresende will der Hersteller neun weitere Brennstoffzellen-Hilux bauen. Damit will er Sicherheit, Leistung, Funktion und Haltbarkeit testen.
Eine Entscheidung, ob der Brennstoffzellen-Hilux schließlich auch in Serie gefertigt wird, soll nach einer Bewertung getroffen werden, die das Beratungsunternehmen Ricardo in den kommenden Monaten durchführen soll.
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