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Elektromobilität: Toyota befreit zeitweise Patente für Brennstoffzellenauto

CES 2015
Toyota will die Einführung von Brennstoffzellenautos vorantreiben. Der japanische Hersteller gibt deshalb eigene Patente aus diesem Bereich frei – für eine bestimmte Zeit.
/ Werner Pluta
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Toyota-Präsentation auf der CES 2015: Im Mirai steckt viel neue Technik. (Bild: Toyota)
Toyota-Präsentation auf der CES 2015: Im Mirai steckt viel neue Technik. Bild: Toyota

Das japanische Autohersteller Toyota gibt die Patente für Brennstoffzellenautos frei. Andere Hersteller können diese lizenzfrei nutzen. Das hat Toyota auf der Elektronikmesse Consumer Electronics Show in Las Vegas bekanntgegeben.

Toyota Mirai
Toyota Mirai (02:55)

Toyota hat das Brennstoffzellenauto Mirai(öffnet im neuen Fenster) entwickelt. Dabei entstanden viele neue Techniken: Rund 5.700 Patente hat der japanische Konzern angemeldet – darunter knapp 2.000 im Bereich Brennstoffzellenstapel, etwa 3.400 für die Steuerungstechnik für die Brennstoffzellen und rund 300 für den Hochdruck-Wasserstofftank. Alle diese Patente sollen andere Autohersteller kostenlos nutzen können.

Toyota will einen Ansporn geben

Dadurch will Toyota die Entwicklung von Brennstoffzellenautos vorantreiben. Es sei wichtig, in der Einführungsphase einen Ansporn für die Entwicklung solcher Fahrzeuge zu geben, erklärt das Unternehmen(öffnet im neuen Fenster). Die lizenzfreie Nutzung der Patente ist auch nicht dauerhaft, sondern auf die Einführungsphase beschränkt. Diese werde "bis etwa 2020" andauern.

Die Japaner haben den Mirai im vergangenen Herbst vorgestellt. Das Auto soll in diesem Jahr in Europa und den USA auf den Markt kommen. Der Elektromotor des Mirai wird von einer Brennstoffzelle mit Strom versorgt. Statt einen Akku aufzuladen, wird das Auto mit Wasserstoff betankt. Die Reichweite mit einer Tankfüllung liegt bei rund 500 Kilometern.

Ein Vorteil des Antriebs mit Brennstoffzelle ist, dass ein Tankvorgang nur einige Minuten dauert. Das ist deutlich kürzer, als den Akku an einer Ladestation zu laden. Allerdings gibt es derzeit noch sehr wenige Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland. Ihre Zahl soll im Lauf dieses Jahres auf 50 ausgebaut werden.


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