Abo
  • Services:

Elektromobilität: Tesla Truck soll in 30 Minuten 630 km Reichweite laden

Tesla hat seinen ersten Lkw vorgestellt, der mit sogenannten Megachargern aufgeladen wird. Im Idealfall soll in einer halben Stunde eine Reichweite von 630 km nachgeladen werden. Der Fahrer sitzt zentral in der Zugmaschine, umgeben von zwei Touchscreens.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla Semi
Tesla Semi (Bild: Tesla)

Tesla will auch den Lieferverkehr elektrisieren: Vor mehreren hundert geladenen Gästen präsentierte Firmenchef Elon Musk den Sattelschlepper Tesla Semi, der rein elektrisch fährt und mit einem Autopilot für assistiertes Fahren ausgerüstet sein wird. Neben einem Notbremsassistenten und einer Spurhaltefunktion bietet der Lkw auch ein Kollisionswarnsystem. Höher automatisierte Fahr- und Überholfunktionen hat das Fahrzeug aber im Gegensatz zu den Pkw nicht.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Der Lkw soll an sogenannten Megachargern für Überlandfahrten wieder aufgeladen werden - ähnlich wie bei den Superchargern für die Tesla-Pkw. Tesla will ein weltweites Ladenetz aufbauen, auch Ladegeräte für die Speditionshöfe soll es geben. Wie lange das Laden damit dauere, teilte Tesla nicht mit. Auch wie es möglich sein solle, innerhalb von 30 Minuten den Akku wieder so stark aufzuladen, dass der Lkw eine Reichweite von 630 km erreiche, gab Tesla nicht bekannt.

Der Fahrersitz befindet sich in der Mitte des Cockpits, eingerahmt von zwei Touchscreens. Der Lastwagen verfügt über vier unabhängige Antriebe an den hinteren Achsen und soll in 5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen. Das gilt natürlich nur für die Zugmaschine. Mit voller Beladung soll der Vorgang 20 Sekunden dauern, was immer noch erheblich schneller ist als bei einem Lkw mit Verbrennungsmotor. Dafür gibt es kein Getriebe und kein Differenzial. Die riesigen Glasscheiben sind bruchsicher, so dass eine gesprungene Scheibe, mit der Lkw nicht gefahren werden dürfen, nicht zu einem Ausfall des Fahrzeugs führen soll.

  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
  • Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)
Tesla Semi (Bild: Tesla/Screenshot: Golem.de)

Der Tesla Truck soll im Betrieb günstiger als ein Dieselfahrzeug sein. Bei einer 160 km langen Strecke und einem maximalen Gesamtgewicht von 40 Tonnen, einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h und einem Preis von 7 US-Cent pro Kilowattstunde soll der Tesla Semi 1,26 US-Dollar pro Meile kosten. Bei einem Diesel-Lkw sollen es 1,51 US-Dollar pro Meile sein, wobei ein Dieselpreis von 2,50 US-Dollar pro Gallone veranschlagt wird. So günstig ist Energie in Deutschland bekanntlich nicht, so dass die Rechnung hier anders aussehen könnte. Fahren drei Tesla-Trucks im Konvoi, sollen die Kosten noch einmal deutlich niedriger ausfallen - 0,85 US-Dollar pro Meile.

Das Fahrzeug soll mit einem Akku für 480 oder 800 km Reichweite verkauft werden und benötigt laut Tesla pro Meile (ca. 1,6 km) weniger als 2 kWh. Einen Preis für den Lkw teilte Tesla noch nicht mit, auch zur Akkukapazität wurden keine Angaben gemacht. Der Truck ab soll 2019 gebaut werden. Wie immer nimmt Tesla Vorbestellungen an.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 399€ (Vergleichspreis ab 467€)

tribal-sunrise 18. Nov 2017

Im Gegenteil - die Thematik ist nunmal so umfassend dass sie nicht nur mit einem einzigen...

Der Held vom... 18. Nov 2017

Entweder nimmt man den Endabgabepreis so wie er ist und ungeachtet dessen, wie er sich...

tribal-sunrise 18. Nov 2017

Und darauf sind die Firmen dann auch noch so stolz dass die MA es hier in Foren Posten...

menno 17. Nov 2017

Hallo Sachbearbeiter, hier geht es "Entwicklungen", nicht um das Handhaben von dem, was...

bplhkp 17. Nov 2017

Fernab von deinen grundsatztheoretischen Ausführungen ist der Scania V8 (Modell R730...


Folgen Sie uns
       


Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht

Golem.de hat den neuen Audi E-Tron auf einem Ausflug in die Wüste von Abu Dhabi getestet.

Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht Video aufrufen
Yuneec H520: 3D-Modell aus der Drohne
Yuneec H520
3D-Modell aus der Drohne

Multikopter werden zunehmend auch kommerziell verwendet. Vor allem machen die Drohnen Luftbilder und Inspektionsflüge und vermessen. Wir haben in der Praxis getestet, wie gut das mit dem Yuneec H520 funktioniert.
Von Dirk Koller


    IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
    IT
    Frauen, die programmieren und Bier trinken

    Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
    Von Maja Hoock

    1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
    2. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
    3. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"

    Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
    Drahtlos-Headsets im Test
    Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

    Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
    Ein Test von Oliver Nickel

    1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
    2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
    3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

      •  /