Elektromobilität: Tesla Motors will eigene Akkufabrik bauen

Akkus sind der Engpass für die Hersteller von Elektroautos, wie Elon Musk, Chef von Tesla Motors, erklärt. Der US-Elektroautohersteller zieht die Konsequenzen: Er will künftig die Akkus selbst bauen.

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Tesla Model S: volle Punktzahl beim Sicherheitstest der US-Verkehrsbehörde
Tesla Model S: volle Punktzahl beim Sicherheitstest der US-Verkehrsbehörde (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Der US-Elektroautohersteller Tesla Motors erwägt den Bau einer eigenen Akkufabrik. Das hat Unternehmenschef Elon Musk in einer Telefonkonferenz mit Analysten angekündigt, in der er die aktuellen Quartalszahlen vorgestellt hat.

  • Die Elektrolimousine Model S von Tesla Motors (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Antriebsstrang mit Akku und Motor ist in den Unterboden integriert. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Deshalb hat das Auto zwei Kofferräume - ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... einen vorne... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und einen hinten. Dort können auch zwei Kinder sitzen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Auto ist laut Tesla stark nachgefragt - die Jahresproduktion wurde bereits angehoben. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wie in den USA stellt Tesla Motors auch in Europa Schnelllader für seine Kunden auf. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In Norwegen stehen schon sechs - hierzulande sollen die ersten noch 2013 folgen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die digitale Instrumentenanzeige und das Navigations- und Infotainmentsystem mit einem 17-Zoll-Touchscreen werden jeweils mit einem Tegra-Prozessor betrieben. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Die Elektrolimousine Model S von Tesla Motors (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Inhalt:
  1. Elektromobilität: Tesla Motors will eigene Akkufabrik bauen
  2. 1.000 Autos für Europa

Tesla hat zwar kürzlich den Vertrag mit Panasonic über die Lieferung von Akkus verlängert sowie eine Erhöhung der Liefermenge vereinbart: 1,8 Milliarden Zellen will Tesla in vier Jahren abnehmen. Diese sind für das Model S sowie für das Model X gedacht, das 2014 auf den Markt kommen soll.

Allerdings werde das nicht ausreichen, um auch den Nachfolger des Model X, die sogenannte dritte Generation, auszustatten, sagte Musk. Das wird ein Auto in der Klasse der 3er Baureihe von BMW, das voraussichtlich 2015 auf den Markt kommen soll.

Steigerung der Akkuproduktion

Angesichts der angestrebten Produktion werde eine Steigerung der Akkuproduktion nötig sein, erklärte Musk. Die Produktion der Akkus sei die größte Einschränkung für das Unternehmen und seine Pläne: "Es hat keinen Sinn, die Nachfrage zu vergrößern, wenn wir nicht genug produzieren, um die Nachfrage zu befriedigen." Die Unternehmensführung mache sich deshalb Gedanken, wie sich die Akkuproduktion ankurbeln lasse.

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"Es ist nicht der richtige Zeitpunkt, um auf Details unserer Pläne für eine solche Gigafabrik einzugehen, außer zu sagen, dass wir offensichtlich die Tatsache anerkennen, dass eine solche gebaut werden muss, und dass wir bereits verschiedene Orte im Blick haben", sagte Musk.

Akkus bauen und überarbeiten

Der Tesla-Chef gewährte dann aber doch mehr Einblicke. So werde die Fabrik in erster Linie groß: Tesla plane etwas, das der gesamten Lithium-Ionen-Akkuproduktion der Welt in einer einzigen Fabrik entsprechen werde. Es sollen dort auch nicht nur neue Akkus gebaut, sondern gebrauchte zudem überarbeitet werden.

Auch auf Umweltschutz legt Tesla Wert: Es werde "eine sehr grüne Fabrik" ohne Schadstoffemissionen und mit viel Sonnenenergie zum Einsatz kommen, bei der keine giftigen Stoffe hinausgelangen sollen. Der Standort werde vermutlich in den USA sein.

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1.000 Autos für Europa 
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mess-with-the-best 08. Nov 2013

Energieeffizienz von Wasserstoff: Wasserstoff muss durch Elektrolyse o.ä. erzeugt werden...

Fairy Tail 07. Nov 2013

Schonmal mit dem Auto in einem Ballungsraum unterwegs gewesen den ganzen Tag? Hier im...

tornado64 07. Nov 2013

Man muss auch bedenken das Tesla die (mit) die modernste Autofabrik der Welt hat, d.h...

KTVStudio 07. Nov 2013

Ich vermute mal Autoabgasen



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