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Elektromobilität: Tesla Motors plant Elektrokorridore zwischen Ballungszentren

Der US-Elektroautohersteller Tesla Motors stellt auf der IAA in Frankfurt das Model S aus, das seit kurzem auch hierzulande erhältlich ist. Golem.de hat das Unternehmen nach den Zukunftsplänen gefragt.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla Model S: Elektromobilität schnell voranbringen
Tesla Model S: Elektromobilität schnell voranbringen (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

In den USA ist das Auto schon seit über einem Jahr auf dem Markt, seit kurzem liefert der US-Elektroautohersteller Tesla Motors die Limousine Model S auch in Europa aus. Wie in den USA plant das Unternehmen auch hierzulande die Aufstellung von Schnellladern für Überlandfahrten.

Inhalt:
  1. Elektromobilität: Tesla Motors plant Elektrokorridore zwischen Ballungszentren
  2. Schnell laden in Norwegen

Das Model S ist ein Elektrofahrzeug der oberen Mittelklasse. Der Antriebsstrang - der Motor, der je nach Ausführung eine Leistung von 225, 270 oder 310 Kilowatt hat, und der Akku mit einer Kapazität von 60 oder 85 Kilowattstunden - ist im Unterboden untergebracht. Entsprechend hat das Auto zwei Kofferräume. Im hinteren können zwei Kindersitze ausgeklappt werden, so dass in dem Auto fünf Erwachsene und zwei Kinder Platz finden können.

Tesla liefert das Auto mit zwei Akkuvarianten aus: mit 60 und 85 Kilowattstunden (kWh), was einer Reichweite von etwa 370 respektive 500 Kilometern entspricht. Eine kleinere Variante mit 40 kWh und einer Reichweite von 260 Kilometern sei zu wenig nachgefragt worden und werde deshalb nicht mehr angeboten, sagt Jochen Rudat, Vertriebschef bei Tesla Motors für die deutschsprachigen Länder sowie Frankreich und Italien, Golem.de auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt (Halle 5.0, Stand B36).

Jahresproduktion erhöht

Ganz günstig ist das Model S nicht: Mit dem 60-kWh-Akku kostet es in der Basisausführung über 71.000 Euro. Das Modell mit dem 85-kWh-Akku ist 10.000 Euro teurer. Trotz des Preises ist das Model S laut Tesla ein Erfolg. "Wir kommen kaum hinterher, die ganze Nachfrage zu bedienen", sagt Rudat. Die Jahresproduktion sei bereits von 20.000 auf 21.000 Fahrzeuge erhöht worden und schon ausverkauft.

  • Die Elektrolimousine Model S von Tesla Motors (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Antriebsstrang mit Akku und Motor ist in den Unterboden integriert. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Deshalb hat das Auto zwei Kofferräume - ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... einen vorne... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und einen hinten. Dort können auch zwei Kinder sitzen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Auto ist laut Tesla stark nachgefragt - die Jahresproduktion wurde bereits angehoben. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wie in den USA stellt Tesla Motors auch in Europa Schnelllader für seine Kunden auf. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In Norwegen stehen schon sechs. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die digitale Instrumentenanzeige und das Navigations- und Infotainmentsystem mit einem 17-Zoll-Touchscreen werden jeweils mit einem Tegra-Prozessor betrieben. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Die Elektrolimousine Model S von Tesla Motors (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
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Die Bestellungen kämen zu einem nicht unerheblichen Teil aus Europa, auch aus Deutschland. Hierzulande hat das Unternehmen Niederlassungen inklusive Service Center in Frankfurt und München. Um die Nachfrage bedienen zu können, will das Unternehmen weitere Service Center in Düsseldorf und Hamburg einrichten. Konkrete Zahlen nannte Rudat allerdings nicht.

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Schnell laden in Norwegen 
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wmayer 16. Sep 2013

Hast einen Automaten wie sonst auch, nur ziehst du keinen Zettel, sondern schaltest den...

wmayer 16. Sep 2013

Bei wem sind solche Strecken denn Alltag? Selbst 300km Reichweite reichen dicke, wenn man...

spyro2000 15. Sep 2013

Brilliant. :)

Pingu 13. Sep 2013

Weiß ich nicht. Habe nicht gefragt. Jaein. Wir hatten diese Diskussion letztens...


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