Schnell laden in Norwegen

Wie in den USA will Tesla auch in Europa Schnellladestationen, die sogenannten Supercharger, aufstellen, an denen Fahrer ihre Elektrolimousine kostenlos laden können. Da Norwegen das erste Land in Europa war, in dem die Elektrolimousine im August ausgeliefert wurde, sind dort schon Ladesäulen aufgebaut worden, bis dato sechs Stück.

  • Die Elektrolimousine Model S von Tesla Motors (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Antriebsstrang mit Akku und Motor ist in den Unterboden integriert. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Deshalb hat das Auto zwei Kofferräume - ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... einen vorne... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und einen hinten. Dort können auch zwei Kinder sitzen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Auto ist laut Tesla stark nachgefragt - die Jahresproduktion wurde bereits angehoben. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Wie in den USA stellt Tesla Motors auch in Europa Schnelllader für seine Kunden auf. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In Norwegen stehen schon sechs. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die digitale Instrumentenanzeige und das Navigations- und Infotainmentsystem mit einem 17-Zoll-Touchscreen werden jeweils mit einem Tegra-Prozessor betrieben. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Das Auto ist laut Tesla stark nachgefragt - die Jahresproduktion wurde bereits angehoben. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
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In Deutschland, wo das Model S seit diesem Monat verfügbar ist, sollen die ersten noch in diesem Jahr bereitstehen. Sie sollen dort eingerichtet werden, wo die Autos hauptsächlich gefahren werden - geplant seien Korridore von Nordrhein-Westfalen (NRW) Richtung Hamburg sowie über Frankfurt und Stuttgart nach München.

Laden zwischen Ballungszentren

Die Stationen würden "an Autobahnraststätten zwischen Ballungszentren" aufgebaut. "Also nicht direkt in Frankfurt in der Innenstadt oder an der Autobahn dort, sondern zwischen Frankfurt und NRW", erklärt Rudat. An seiner solchen Station werde der Akku in 20 Minuten zur Hälfte aufgeladen.

Das von Tesla vorgesehene Szenario sieht in etwa so aus: Morgens wird mit vollem Akku, der 500 Kilometer Reichweite bietet, gestartet. Gegen Mittag steuert der Fahrer eine Raststätte mit einem Schnelllader an, an den er sein Auto anschließt. Während er zu Mittag isst, wird der Akku noch einmal mit der Hälfte seiner Kapazität geladen. So könne an einem Tag eine Fahrstrecke von 700 bis 800 Kilometern bewältigt werden, sagt Rudat. Das sei "aus unserer Sicht schon mehr als alltagstauglich".

Teslas Alleingang

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Allerdings verfolgt Tesla mit seiner Ladeinfrastruktur einen Sonderweg: An den Schnellladern kann nur das Model S geladen werden. Eine Vereinheitlichung, bei der sich viele Hersteller auf Standards einigen, koste viel Zeit - "Zeit, die wir eigentlich nicht haben. Wir wollen das Thema schnell voranbringen", begründet Rudat den Alleingang. Das Unternehmen sei aber bereit, bei Bedarf eine weitere Ladesäule aufzustellen, an der Fahrer anderer Elektroautos ihren Akku gegen ein Entgelt laden können.

Die Stationen sind dem Model S vorbehalten: Der eigene Sportwagen, der Tesla Roadster, ist mit dem System nicht kompatibel, da er nur auf einer Phase und nicht wie die später entwickelte Limousine auf drei Phasen lädt. Es sei nicht einmal sicher, ob die Nachfolger, etwa das für Ende 2014 angekündigte Model X, an den Säulen geladen werden können.

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 Elektromobilität: Tesla Motors plant Elektrokorridore zwischen Ballungszentren
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wmayer 16. Sep 2013

Hast einen Automaten wie sonst auch, nur ziehst du keinen Zettel, sondern schaltest den...

wmayer 16. Sep 2013

Bei wem sind solche Strecken denn Alltag? Selbst 300km Reichweite reichen dicke, wenn man...

spyro2000 15. Sep 2013

Brilliant. :)

Pingu 13. Sep 2013

Weiß ich nicht. Habe nicht gefragt. Jaein. Wir hatten diese Diskussion letztens...



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