Elektromobilität: SPD will höhere Kaufprämie für Elektro-Taxis und Lieferwagen

Elektrische Taxis statt Fahrverbote für Dieselfahrzeuge: Die SPD will Unternehmen den Umstieg auf Elektroautos mit einen größeren Anreiz schmackhaft machen.

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Lieferwagen mit Elektroantrieb: Die SPD will lieber Elektroautos fördern statt Dieselfahrverbote verhängen.
Lieferwagen mit Elektroantrieb: Die SPD will lieber Elektroautos fördern statt Dieselfahrverbote verhängen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Über eine Erhöhung der Kaufprämie will die SPD den Umstieg von einem Verbrennungs- auf ein Elektrofahrzeug fördern. Das gilt aber nicht für alle Käufer. So will die SPD die Prämie für gewerblich genutzt Fahrzeuge, vor allem Taxis und leichte Nutzfahrzeugen, aufstocken. Die Sozialdemokraten glauben, dass beispielsweise Taxiunternehmen oder Lieferunternehmen ihren Fuhrpark dann schneller von Diesel- auf Elektroautos umstellen.

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SPD und CDU haben eine solche Erhöhung im Koalitionsvertrag vereinbart. Wie hoch sie ausfallen wird, ist nicht bekannt. Die SPD hatte eine Verdoppelung gefordert. "Wir wollen saubere Mobilität in den Städten und Fahrverbote für Dieselfahrzeuge vermeiden", sagte Sören Bartol, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, der Nachrichtenagentur dpa.

Die Bundesregierung hatte 2016 die Einführung einer Kaufprämie für Elektroautos beschlossen. Wer ein Elektroauto kauft, erhält 4.000 Euro. Für ein Hybridfahrzeug gibt es 3.000 Euro. Die Prämie kommt je zur Hälfte vom Bund und den Automobilherstellern. Insgesamt werden über einen Zeitraum von drei Jahren 1,2 Milliarden Euro bereitgestellt. Die Regelung endet am 30. Juni 2019.

Die Prämie wird nicht genutzt

Der Effekt ist allerdings nicht sehr groß: Die Prämie wurde nur knapp 50.000 Mal beantragt. Es wurden 168 Millionen Euro ausgezahlt. Der Anteil an Elektro- und Hybridfahrzeugen in Deutschland ist immer noch gering: Er lag Ende 2017 bei 1,6 Prozent, hat sich aber gegenüber dem Vorjahr verdoppelt.

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Eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts International Council on Clean Transportation (ICCT) kommt zu dem Ergebnis, dass Elektroautos umweltfreundlicher sind als Autos mit Verbrennungsmotor. Nach spätestens drei Jahren soll das Elektroauto eine bessere Klimabilanz haben als ein Verbrenner. Dabei wurden auch die Kohlendioxidemissionen bei der Herstellung der Akkus berücksichtigt. Für ihre Studie haben Autoren die ICCT-Forscher elf Studien ausgewertet.

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plutoniumsulfat 13. Feb 2018

Dass das wieder dem Steuerzahler schadet vielleicht?

thinksimple 12. Feb 2018

Wie du schreibst Netto Listenpreis des Basisfahrzeug. Da kanns auch 140.000 kosten. Nur...

M.P. 12. Feb 2018

Manchmal mahlen Behördenmühlen zum Glück langsam... Ich habe mich kurz nach der Musterung...



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