Elektromobilität: SPD-Politiker will Elektroautos noch zehn Jahre lang fördern

Das Förderprogramm für Elektroautos endet im Juni. Das reicht nach Ansicht des SPD-Politikers Sören Bartol nicht aus: Damit sich Elektromobilität in Deutschland durchsetze, müssten Autos mit alternativen Antrieben noch zehn Jahr lang subventioniert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Kleinbusse Moia beim Laden: Prämie für Taxis und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb verdoppeln
Kleinbusse Moia beim Laden: Prämie für Taxis und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb verdoppeln (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Sören Bartol, spricht sich für eine Verlängerung der Subventionen für Elektroautos aus. "Die Kaufprämie für Elektroautos sollte um zehn Jahre verlängert werden, damit alle Beteiligten Planungssicherheit haben", sagte Bartol der britischen Nachrichtenagentur Reuters. Das bisherige Förderprogramm für Elektroautos endet im Juni.

Stellenmarkt
  1. Key User SAP SD/SAP S4 HANA (m/w/d)
    DEKRA Automobil GmbH, Stuttgart
  2. IT Solutions Engineer S/4 HANA - Innovation & Technology Enablement (m/w/d)
    Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg (Home-Office möglich)
Detailsuche

Bartol betonte: "Wenn wir die Elektromobilität auf die Straße bringen wollen, brauchen wir die Prämie weiterhin. Dabei sollte der Kaufzuschuss stärker nach der Reichweite der Fahrzeuge gestaffelt werden."

Vollelektrische Fahrzeuge sollten nach Ansicht des SPD-Politikers noch stärker gefördert werden als Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge. Bisher gibt es für ein Elektroauto 1.000 Euro mehr als für einen Hybrid. Bartol forderte einen "deutlich höheren Zuschuss". Zudem bekräftigte er seine Forderung, die Prämie für Taxis und leichte Nutzfahrzeuge mit Elektroantrieb zu verdoppeln: "Ein stärkerer Anreiz zum Umstieg bei Taxen und Lieferdiensten auf Elektromobilität würde für bessere Luft und weniger Lärm in den Innenstädten sorgen."

Die Bundesregierung hatte 2016 eine Kaufprämie für Elektroautos eingeführt: Wer ein Elektroauto kauft, erhält 4.000 Euro. Für einen Plug-in-Hybrid gibt es 3.000 Euro. Das Geld kommt zur Hälfte vom Staat, die andere Hälfte übernimmt der Hersteller.

Golem Karrierewelt
  1. Adobe Photoshop Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    15./16.12.2022, Virtuell
  2. C++ Programmierung Grundlagen (keine Vorkenntnisse benötigt): virtueller Drei-Tage-Workshop
    16.-18.01.2023, virtuell
Weitere IT-Trainings

Regierung und Hersteller stellten vor zwei Jahren 600 Millionen Euro bereit - genug für mehr als 300.000 Autos. Bis Anfang des Jahres wurden aber nur etwa 100.000 Anträge gestellt. Inzwischen sind es knapp 110.000.

Nach aktuellen Berechnungen werden bis Ende Juni voraussichtlich weniger als 500 Millionen Euro abgerufen. Sollte das Programm weiterlaufen wie bisher, werden die Fördergelder wohl bis Ende des kommenden Jahres reichen. Schon im vergangenen Jahr sprachen sich Politiker für eine Verlängerung des Förderprogramms für Elektroautos aus, darunter Bartol und Cem Özdemir, Abgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen und Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Bundestag.

Das Bundeswirtschaftsministerium will sich in Kürze zur Zukunft des Förderprogramms äußern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


sg-1 23. Apr 2019

beides. Natürlich muss man Anreize schaffen, dass Leute die Autos auch kaufen...ich meine...

ikhaya 23. Apr 2019

ÖPNV ist so ne Sache wenn ihn wenig Leute nutzen, steht der Bus halt zwischen den Autos...

schap23 23. Apr 2019

Damit unsere Autoindustrie auch weiterhin überdimensionierte Wagen in großer Menge...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Viertes Mobilfunknetz
1&1 lässt laut Bericht Verkauf des Unternehmens durchrechnen

Fast keine eigenen Antennenstandorte, schwaches Open RAN, steigende Zinsen und Energiekosten: Ralph Dommermuth soll den Ausstieg bei 1&1 prüfen lassen. Das Unternehmen dementiert dies klar.

Viertes Mobilfunknetz: 1&1 lässt laut Bericht Verkauf des Unternehmens durchrechnen
Artikel
  1. App-Store-Rauswurfdrohung: Musk attackiert Apple
    App-Store-Rauswurfdrohung
    Musk attackiert Apple

    Apple hat angeblich seine Werbeaktivitäten auf Twitter weitgehend eingestellt und mit einem App-Store-Rauswurf gedroht.

  2. Verkehrsunternehmen: 49-Euro-Ticket kommt wohl erst im Mai
    Verkehrsunternehmen
    49-Euro-Ticket kommt wohl erst im Mai

    Das 49-Euro-Ticket sollte Anfang 2023 erscheinen, doch Verkehrsunternehmen erwarten den Start erst im Mai 2023. Kommunen drohen gar mit Blockade.

  3. Prozessor-Bug: Wie Intel einen Bug im ersten x86-Prozessor fixte
    Prozessor-Bug
    Wie Intel einen Bug im ersten x86-Prozessor fixte

    Der Prozessor tut nicht ganz, was er soll? Heute löst das oft eine neue Firmware, vor 40 Jahren musste neues Silizium her.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger • AOC Curved 34" WQHD 389€ • Palit RTX 4080 1.499€ • Astro A50 Gaming-Headset PS4/PS5/PC günstiger • Gigabyte RX 6900 XT 799€ • Thrustmaster Flight Sticks günstiger [Werbung]
    •  /