Elektromobilität: Solarauto Lightyear One kann vorreserviert werden

Es ist schick, solar und teuer: Das niederländische Unternehmen Lightyear hat sein erstes Modell vorgestellt. Das Elektroauto mit Solarzellen kostet knapp 150.000 Euro und soll 2021 auf den Markt kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Solarauto Lightyear One: Die nächsten Modelle sollen weniger kosten.
Solarauto Lightyear One: Die nächsten Modelle sollen weniger kosten. (Bild: Lightyear)

Das Solarauto ist da: Das niederländische Unternehmen Lightyear hat sein Elektroauto Lightyear One vorgestellt. Es kann bereits vorreserviert werden. In zwei Jahren sollen die ersten Käufer ihre Fahrzeuge bekommen.

Stellenmarkt
  1. Field Service Engineer oder IT-Systemelektronikern oder Informationselektroniker (m/w/d)
    IPB Internet Provider in Berlin GmbH, Berlin
  2. Senior Fullstack Developer (m/w/d)
    Hays AG, Hamburg
Detailsuche

Das Elektroauto Lightyear One, in dem fünf Insassen Platz haben, verfügt nicht nur über Akkus als Stromspeicher. Das Dach und die Motorhaube sind zusätzlich mit Solarzellen ausgelegt, die Strom liefern. Um das Auto noch effizienter zu machen, ist es aus Hightech-Materialien gefertigt. So wird das Gewicht möglichst gering gehalten. Jedes der vier Räder wird von einem Radnabenmotor angetrieben, die zusammen eine Leistung von 100 Kilowatt haben.

Als Ultra-Effizienz bezeichnen die Niederländer ihr Konzept. "Das führt einerseits zu einer außergewöhnlichen Reichweite von 725 Kilometern (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure - WLTP) bei einer relativ kleinen Batterie. Andererseits kann der Lightyear One direkt von der Sonne aufladen - sein Energieverbrauch ist extrem gering und es steht Energie für bis zu 20.000 Kilometer pro Jahr bereit. Zudem lassen sich alle Ladeoptionen, die es gibt, einfacher anwenden, da bei gleicher Energiemenge deutlich mehr Reichweite möglich ist. Das bedeutet: Anwender laden von jeder Steckdose aus wesentlich schneller. Es sind bis zu 400 Kilometer pro Nacht an normalen 230 Volt-Steckdosen möglich", sagt Lightyear-Chef Lex Hoefsloot.

  • Lightyear One ist ein Elektroauto, ...  (Bild: Lightyear)
  • ... das neben einem Akku auch noch Solarzellen als Energiequelle hat. (Bild: Lightyear)
  • Vom Preis her ist das Auto in der Oberklasse angesiedelt. (Bild: Lightyear)
  • Mit dem Vorgängern, darunter Stella, haben die Entwickler mehrfach die World Solar Challenge in Australien gewonnen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Lightyear One ist ein Elektroauto, ... (Bild: Lightyear)

Lightyear hat den Prototyp seines Solarautos am 25. Juni vorgestellt. 2021 will das Unternehmen mit der Produktion starten. Das Auto kann bereits auf der Website vorreserviert werden. Etwa 100 Fahrtzeuge sind nach Angaben des Unternehmens bereits reserviert. Ganz günstig ist das Solarauto jedoch nicht: Knapp 150.000 Euro soll es kosten. Für die Pioneer Edition - die ersten 500 Fahrzeuge - müssen Käufer knapp 120.000 Euro hinterlegen.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

"Da neue Technologien hohe Stückkosten beinhalten, müssen wir in einem exklusiven Markt starten", sagt Hoefsloot. "Die nächsten Modelle, die wir entwickeln wollen, werden deutlich weniger kosten."

Lightyear ist aus dem Solar Team Eindhoven der Technischen Universität Eindhoven hervorgegangen. Die Studenten hatten mehrere Solarautos entwickelt, mit denen sie mehrfach die World Solar Challenge in Australien gewannen, wie 2013 mit Stella. Das 2016 gegründete Unternehmen hat inzwischen mehr als 100 Mitarbeiter.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


obermeier 15. Jul 2019

Doch schon, effizient ist er gegenüber dem Verbrenner, der die Bremsenergie in Wärme...

Micha_T 27. Jun 2019

Wen interessiert das. Autos sollte allgemein eine maximal geschwindigkeit von 100km/h...

Missingno. 27. Jun 2019

16 A * 230 V = 3680 kW ~= 3,7 kW 6,75 kWh / 100 km * 725 km = 48,9375 kWh, also grob ein...

Manto82 26. Jun 2019

Das Design erinnert mich stark an den Loremo. Schade, dass aus dem nix geworden ist

Missingno. 26. Jun 2019

Klar. Aber ich wollte da schon fair bleiben und ein FEV mit ähnlicher (utopischer...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kooperation
Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt

Während der ADAC seine Kunden bereits informiert hat, schweigt Amazon Deutschland noch zum Ende der Kooperation mit der Landesbank Berlin.

Kooperation: Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt
Artikel
  1. Newton-Messagepad-Nachfolger: Apples Videopad-Prototyp wird versteigert
    Newton-Messagepad-Nachfolger
    Apples Videopad-Prototyp wird versteigert

    Apples Videopad ist nie in den Verkauf gekommen: Ein Prototyp des Nachfolgers vom Newton Messagepad wird bald versteigert.

  2. Linux: Vom einfachen Speicherfehler zur Systemübernahme
    Linux
    Vom einfachen Speicherfehler zur Systemübernahme

    Ein häufig vorkommender Fehler in C-Code hat einen Google-Entwickler motiviert, über Gegenmaßnahmen nachzudenken.

  3. Nintendo Switch: Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien
    Nintendo Switch
    Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien

    Das frisch für die Switch veröffentlichte Dying Light ist in Europa und in Australien nicht erhältlich - wegen des deutschen Jugendschutzes.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung-Monitore (u. a. 24" FHD 144Hz 169€) • Bosch Professional zu Bestpreisen • Sandisk Ultra 3D 500GB 47,99€ • Google Pixel 6 vorbestellbar ab 649€ + Bose Headphones als Geschenk [Werbung]
    •  /