• IT-Karriere:
  • Services:

Elektromobilität: Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen

Auch Südkorea kämpft mit Feinstaubproblemen und gibt regelmäßige Warnungen aus. Um die Luftqualität zu verbessern, soll die Elektromobilität gefördert werden. Seoul soll seine Roller loswerden und auch ein Teil des Minibus-Fuhrparks wird getauscht.

Artikel veröffentlicht am ,
Diese Kleinbusse des ÖPNV sollen durch E-Busse ersetzt werden.
Diese Kleinbusse des ÖPNV sollen durch E-Busse ersetzt werden. (Bild: Ki Hoon/CC-BY-SA 4.0)

Die südkoreanische Hauptstadt Seoul will ihre Anstrengungen im Bereich der Elektromobilität erweitern, um die Probleme mit der Luftqualität zu verbessern. Einem Bericht der Korean Times zufolge will die Megametropole dafür sorgen, dass bis 2025 100.000 konventionelle zweirädrige Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor, in Ostasien meist Roller, ausgetauscht werden. Stattdessen sollen die Einwohner auf elektrisch betriebene Zweiräder setzen. Der Austausch soll in etwa so viel bringen wie das Abschaffen von 600.000 Autos.

Stellenmarkt
  1. Herweck AG, Sankt Ingbert
  2. Honda Research Institute Europe GmbH, Offenbach

Am Anfang werden beispielsweise Pizzaketten und Lieferservices die ersten E-Roller fahren. Bis Ende 2019 sollen 1.000 Fahrzeuge von der Stadt bezuschusst und damit ausgetauscht werden. Solche Fahrzeuge fahren meist kurze Distanzen mit regelmäßigen Standzeiten.

Die Stadt will zudem alte Dieselfahrzeuge aus der Innenstadt, genauer gesagt der Altstadt, verbannen. Wer trotzdem in die noch zu errichtende Zone fährt, zahlt eine Strafe von 220.000 Won, was derzeit etwa 170 Euro entspricht. Noch sind die Pläne aber nicht finalisiert. Vermutlich wird es ab November 2019 so weit sein.

Als einen weiteren Schritt plant Seoul den Austausch eines Teils des Minibus-Fuhrparks der Hauptstadt. Diese in Asien typischen Kleinbusse haben oft nur wenig mehr als ein Dutzend Sitzplätze und kümmern sich um die Feinverteilung der Fahrgäste auf kurzen Strecken. Seoul besitzt davon immerhin 1.584 Fahrzeuge, wie die Korean Times schreibt. Bis in das Jahr 2020 sollen bereits 444 Fahrzeuge ausgetauscht werden. Die Hälfte der Kosten wird die Zentralregierung tragen. Die andere Hälfte muss die Stadt aufbringen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 299,00€ (Bestpreis! zzgl. Versand)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

HerrPetersen 16. Apr 2019

Ja, du hast geschrieben: "China ist böser angstmachender Ventilator". Impliziert...


Folgen Sie uns
       


VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht

Der Volkswagen-Konzern will ab 2020 in Zwickau nur noch Elektroautos bauen - wir haben uns die Umstellung angesehen.

VW-Elektroautos aus Zwickau - Bericht Video aufrufen
Deep Fakes: Hello, Adele - bist du's wirklich?
Deep Fakes
Hello, Adele - bist du's wirklich?

Mit Deep Fakes wird geblödelt, gehetzt und geputscht. Bedrohen Videos, die vorgaukeln, Stars und Politiker zu zeigen, die Demokratie? Möglich, nur anders, als wir denken.
Eine Analyse von Meike Laaff

  1. Machine Learning Kalifornien will gegen Deep-Fake-Pornografie vorgehen
  2. Machine Learning Tensorflow 2.0 macht Keras-API zum zentralen Bestandteil
  3. Neural Structured Learning Tensorflow lernt auf Graphen und strukturierten Daten

Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

Mikrocontroller: Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen
Mikrocontroller
Sensordaten mit Micro Python und ESP8266 auslesen

Python gilt als relativ einfach und ist die Sprache der Wahl in der Data Science und beim maschinellen Lernen. Aber die Sprache kann auch anders. Mithilfe von Micro Python können zum Beispiel Sensordaten ausgelesen werden. Ein kleines Elektronikprojekt ganz ohne Löten.
Eine Anleitung von Dirk Koller

  1. Programmiersprache Python verkürzt Release-Zyklus auf ein Jahr
  2. Programmiersprache Anfang 2020 ist endgültig Schluss für Python 2
  3. Micropython Das Pyboard D ist ein Steckbausatz für IoT-Bastler

    •  /