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Elektromobilität: Sea Bubbles testet Tragflächen-Elektroboote in Genf

Wie im Auto soll sich eine Fahrt mit einem Sea Bubble anfühlen: Das gleichnamige französische Unternehmen hat ein neues Steuersystem für seine foilenden Wasserfahrzeuge entwickelt. Zudem will Sea Bubbles die Boote regulär auf dem Genfer See als Wassertaxi einsetzen.

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Sea Bubbles auf dem Genfer See: Sorge um zu viel Bootsverkehr auf dem Gewässer
Sea Bubbles auf dem Genfer See: Sorge um zu viel Bootsverkehr auf dem Gewässer (Bild: Sea Bubbles/Screenshot: Golem.de)

Elektrisch Foilen auf dem Genfer See: Das französische Unternehmen Sea Bubbles hat sein gleichnamiges Elektrowasserfahrzeug auf dem Genfer See getestet. Dort soll in Kürze ein Taxidienst mit den Sea Bubbles starten.

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Die Bubbles sind vier Meter lang und zwei Meter breit. Darin ist Platz für den Steuermann und vier Passagiere. Angetrieben wird das Wasserfahrzeug von zwei Elektromotoren mit einer Leistung von jeweils 10 Kilowatt. Mit Strom versorgt werden sie von einem Akku mit einer Kapazität von 20 Kilowattstunden.

Bei einer Geschwindigkeit von 6 Knoten, etwa 11 Kilometern pro Stunde, hebt sich ein Bubble aus dem Wasser und fährt auf einem U-förmigen und einem T-förmigen Flügel, sogenannten Foils. Dadurch verringert sich der Reibungswiderstand um fast die Hälfte, wie Anders Bringdal, einer der beiden Gründer von Sea Bubbles, vor einiger Zeit im Gespräch mit Golem.de erklärte.

Der Anblick des Tragflächen-Elektrobootes ist schon etwas seltsam: Die aktuelle Version sieht aus wie ein Auto ohne Motorraum, das auf drei Stelzen über das Wasser gleitet. Zudem hat Sea Bubbles ein neues Steuersystem per Joystick getestet, das ähnlich wie das Fly-by-Wire-System eines Flugzeugs funktioniert.

Das System hält das foilende Wasserfahrzeug auch bei Wellengang stabil: Sensoren messen die Höhe des Bootes über dem Wasser. Ein Computer wertet die Sensordaten aus und steuert drei Klappen in den Foils an, um das Bubble gerade zu halten. Dadurch bekommt das Wasserfahrzeug mehr Stabilität. Es fühle sich an, wie in einem Auto zu fahren, sagt Bringdal.

Bringdal und Alain Thébault haben die Bubbles als saubere öffentliche Nahverkehrsmittel konzipiert: Sie sollen auf Flüssen oder dem Meer in Großstädten eingesetzt werden. Per App können die Passagiere eine Fahrt buchen. Ein- und ausgestiegen wird an Haltestellen. Die Docks produzieren zudem den Strom für die Bubbles - mit Solarzellen sowie Wasserturbinen.

Sea Bubbles möchte gern einen Taxidienst mit den Booten auf dem Genfer See einrichten. Die Genfer Stadtverwaltung ist aber noch skeptisch wegen der Docks, die Sea Bubbles bauen will. Eine lokale Fährgesellschaft befürchtet zudem, dass der Verkehr auf dem See größer wird. In Paris scheiterte Sea Bubbles mit seinem Dienst im vergangenen Jahr am Widerstand der etablierten Schiffsbetreiber.

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pumok 16. Apr 2018

MIr auch, fehlen nur noch verchromte 22" Felgen und eine getönte Heckscheibe ;-)

TheUnichi 15. Apr 2018

Na du musst es so sehen. Auf der Straße gibt es bereits eine Menge Individualverkehr. Da...

Baron Münchhausen. 14. Apr 2018

Stimmt nicht ganz. Je länger sie sind, desto instabiler. Widerstand durch wasser...


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