Elektromobilität: Rivian will Elektrolieferwagen ab 2023 frei verkaufen

Rivian will seine Elektrolaster ab 2023 nicht mehr nur an Amazon verkaufen. Eigentlich sollte der Verkauf vier Jahre lang exklusiv sein.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Elektrolaster von Rivian
Elektrolaster von Rivian (Bild: Rivian)

Das Startup Rivian will ab 2022 Bestellungen für seinen elektrischen Lieferwagen annehmen und die Fahrzeuge Anfang 2023 ausliefern. Bislang hieß es, dass zunächst ausschließlich Anteilseigner Amazons mit den Lieferwagen ausgerüstet würden. Bis Ende 2022 sollen 10.000 Autos für Amazon gebaut werden.

Rivian will in dieser Woche an die Börse gehen und wird vorab mit bis zu 63 Milliarden US-Dollar bewertet. Mit dem Verkauf von Elektrolieferwagen an andere gewerbliche Kunden soll die Wachstumsphase eingeleitet werden. Klar ist aber noch nicht, ob Rivian überhaupt eine so große Zahl von Fahrzeugen fertigen kann.

Derzeit ist das Unternehmen mit der Produktion und Auslieferung des Pick-ups R1T beschäftigt, der ebenfalls elektrisch betrieben wird. Die Massenproduktion der Lieferwagen wird noch vorbereitet.

Ob die vierjährige Exklusivitätsfrist, die Amazon hat, hinfällig ist, lässt sich vor dem Börsengang nicht mehr klären, da das Unternehmen vorher keine Stellungnahmen abgeben darf.

  • Rivian-Lieferfahrzeug (Bild: Amazon)
  • Rivian-Lieferfahrzeug (Bild: Amazon)
Rivian-Lieferfahrzeug (Bild: Amazon)

The Verge berichtete, es könne eine simple Erklärung geben: Die Exklusivvereinbarung zwischen Rivian und Amazon beziehe sich auf Lieferfahrzeuge für die letzte Meile. Auf Rivians Website wird der Transporter jedoch allgemeiner als Nutzfahrzeug bezeichnet. Es könnte also sein, dass Rivian seine Transporter zunächst an Unternehmen verkaufen will, die nicht im Liefergeschäft tätig sind.

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