Elektromobilität: Reichweite und Nachhaltigkeit zählen bei Elektroautos

Reichweitenangst ist zwar kein Thema mehr. Wer ein Elektroauto fährt, möchte aber trotzdem möglichst weit kommen und dann schnell laden.

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Elektroauto an der Ladesäule (Symbolbild): Reichweite und Ladegeschwindigkeit zählen.
Elektroauto an der Ladesäule (Symbolbild): Reichweite und Ladegeschwindigkeit zählen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Reichweitenangst war gestern: Wer heute mit einem Elektroauto unterwegs ist, hat meist keine Angst, mit leerem Akku liegen zu bleiben. Allerdings ist die Akkukapazität - und damit die Reichweite - wichtig.

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Fast die Hälfte der Elektroautomobilisten hält Akkukapazität und Reichweite für das wichtigste Merkmal eines Fahrzeugs. Das hat eine von E.on beauftragte Umfrage ergeben. 47 Prozent der Befragten sagten, Reichweite sei ihnen beim Elektroauto am wichtigsten.

Reichweitenangst, der wir auch einmal erlegen waren, ist hingegen kein Thema mehr: Über 70 Prozent sagten, sie hätten nur selten oder gar keine Sorge, dass die Reichweite nicht ausreichen könnte. Dazu trägt sicher auch der fortschreitende Ausbau der Ladeinfrastruktur bei.

Das Auto soll umweltfreundlich sein

Außer auf Reichweite wird auf klimafreundliche Produktion des Fahrzeugs (17 Prozent) sowie auf eine möglichst hohe Ladegeschwindigkeit (15 Prozent), also auf eine kurze Ladezeit, Wert gelegt. Die Zeit fürs Stromtanken ließe sich ja durch einen Akkuwechsel, wie ihn etwa der chinesische Hersteller Nio anbietet, verkürzen.

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Dafür können sich die Befragten aber nicht begeistern: Nur 14 Prozent würden auf einer Langstrecke gern den Akku wechseln. Der überwiegende Teil, nämlich 74 Prozent, bevorzugt das Laden an der Ladesäule.

Im Alltag laden die meisten zu Hause: Knapp zwei Drittel (64 Prozent) hängen ihr Auto an die an die heimische Wallbox. 15 Prozent nutzen auch im Alltag meist öffentlichen Stationen, sieben Prozent laden am Arbeitsplatz.

Viele der Zuhause-Lader produzieren den Strom für das Elektroauto selbst: Etwas mehr als die Hälfte der Befragten mit einem Eigenheim (53 Prozent) hat eine eigene Fotovoltaikanlage, mit deren Strom das Auto geladen wird. Weitere 30 Prozent wollen sich in den kommenden drei Jahren eine Solaranlage anschaffen.

Nur wenige nutzen ein Auto-Abo

Diverse Hersteller setzen auf Auto-Abos, um den Einstieg in die Elektromobilität zu erleichtern. Das scheint aber nicht gut zu funktionieren: Nur knapp zwei Prozent der Befragten gab an, ein solches zu nutzen.

Die meisten Elektroautos sind Eigentum: 41 Prozent der Befragten haben ihr Elektroauto gekauft. Ein gutes Viertel hat geleast, und sechs Prozent haben einen elektrischen Dienstwagen.

Die Umfrage hat Civey im Auftrag des Energieversorgers E.on in diesem Frühjahr durchgeführt.

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Spiritogre 13. Sep 2022 / Themenstart

Es muss nicht BMW oder Mercedes sein, bei z.B. asiatischen Herstellern bekommt man Autos...

Thorgil 28. Aug 2022 / Themenstart

Gibt auch Leasing für 6-12 Monate. War auch immer deutlich günstiger als ein Abo.

Thorgil 27. Aug 2022 / Themenstart

Beschleunigung zum Beispiel. Warum sollten sie Werte nachliefern? Das Auto fährt...

Gryphon 27. Aug 2022 / Themenstart

Dieser Artikel ist so dermaßen unterirdisch, dass es schon wirklich schwer fällt, die...

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