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Die Qualcomm-Teststrecke im französischen Versailles
Die Qualcomm-Teststrecke im französischen Versailles (Bild: Qualcomm)

Hohe Kosten für Ladeautobahn

Nach Angaben von Keeling kostet eines der etwa zwei Meter langen Bodenelemente derzeit rund 8.000 Euro. In großem Maßstab ließen sich die Herstellungskosten auf etwa ein Drittel senken. Hinzu kämen dann noch die Kosten für die Leistungskonverter sowie die Verlegung in der Fahrbahn. Dafür könnte die komplette Technik künftig in Betonelemente gegossen werden, die sich einfacher hintereinander verlegen ließen. Zudem müssten die Stromversorger noch die elektrische Energie bereitstellen.

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Es scheint klar, dass weder ein privater Investor noch der Staat in den nächsten Jahren in den Bau einer Ladespur auf der Autobahn investieren wird. Langfristig hängt dies unter anderem davon ab, wie sich die Batterietechnik entwickelt. Höhere Reichweiten und größere Ladeleistungen könnten ein Laden während der Fahrt für die meisten Elektroautos überflüssig machen. Vedecom-Chef Luc Marbach verwies in einer Diskussionsrunde in Versailles jedoch darauf, dass die richtige Balance zwischen den Kosten für die Infrastruktur und die Autobatterien noch gefunden werden müsse.

Taxis am Wartestand aufladen

Das heißt, es könnte gesamtwirtschaftlich gesehen günstiger sein, bestimmte Strecken für dynamisches Laden auszurüsten, als in Millionen Autos größere Batterien einzubauen. Nach Ansicht Marbachs könnte es daher wirtschaftlich sein, stark befahrene Straßen mit viel Stau in der Innenstadt mit einem solchen System auszustatten. Das gelte auch für die am stärksten befahrenen Autobahnen.

Doch schon jetzt gibt es sinnvolle Einsatzmöglichkeiten. Laut David Martell von der britischen Firma Chargemaster könnte das System beispielsweise an Taxiständen installiert werden. Damit könnten die Fahrzeuge kontinuierlich geladen werden, während sie sich in der Warteschlange nach vorne bewegen.

Vorteile vor allem im Winter

Gerade im Winter ist solch eine Lademöglichkeit nützlich, da auf diese Weise gleichzeitig eine Standheizung betrieben werden könnte. Bislang scheitert der Einsatz von Elektroautos als Dienstwagen mitunter daran, dass eine Standheizung für die Chauffeure vorgeschrieben ist. Das ist bei bestimmten Elektro-Modellen aber nur dann möglich, wenn das Auto an der Ladesäule steht.

Anstelle einer statischen drahtlosen Lademöglichkeit, die bereits im kommenden Jahr in der neuen Mercedes S-Klasse erhältlich sein soll, könnte ein dynamisches Ladefeld flexibler genutzt werden. Denn nicht immer lässt sich ein Auto exakt über dem Ladefeld parken. Die statische und dynamische Technik im Fahrzeug soll dabei untereinander kompatibel sein.

 Elektromobilität: Qualcomm lädt E-Autos während der Fahrt aufEinfacheres Laden für autonome Autos 

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m9898 30. Mai 2017

Naja, zumindest Zugvögel finden das Magnetfeld von Hochspannungsleitungen gar nicht...

m9898 30. Mai 2017

Hatte Tesla bereits vor Jahren, wurde aufgrund mangelndem Interesse wieder eingestellt.

Anonymer Nutzer 30. Mai 2017

Und wo sind deine tollen Konzepte, die das ermöglichen? Nur Geld in den ÖPNV schmeißen...

Anonymer Nutzer 29. Mai 2017

So wild ist das nicht. Das wären ca. 200kW, selbst bei 400V-Batterie sind das nur 500A...

Anonymer Nutzer 29. Mai 2017

Dafür gibt es ja Schnellader.



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