Elektromobilität:Nissan steigt in die Formel E ein
Der erste Japaner in der Formel E : Nissan , Hersteller des meistverkauften Elektroautos , wird auch im elektrischen Motorsport antreten. Nissan wird in der Elektrorennserie einen der bisher aktiven Hersteller ersetzen.
Formel-E-Renner von Renault (2017 in Berlin): Werbung für elektrische StraßenfahrzeugeBild:
Werner Pluta/Golem.de
Der Marktführer bei den Elektroautos kommt in den Motorsport: Nissan wird künftig mit einem Werksteam an der Formel E teilnehmen. Nissan ist der erste japanische Hersteller in der Elektrorennserie. Der Automobilbauer wird zur Saison 2018/19 einsteigen.
Bild 1/27: Willkommen zurück: Der Berliner E-Prix fand 2017... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 2/27: ... wieder auf dem Tempelhofer Flughafen statt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 3/27: Dieses Jahr wurden gleich zwei Rennen in Berlin ausgetragen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 4/27: Bei Sonne und sommerlichen Temperaturen mussten die Fahrzeuge ordentlich gekühlt werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 5/27: Für alle Fälle: Ersatznasen in der Box von Mahindra (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 6/27: In der Formel E treten diverse Hersteller an, etwa Faraday Future...(Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 7/27: ... oder Jaguar. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 8/27: BMW kooperiert mit dem US-Team Amlin Andretti, erwägt aber einen Eintsieg als Werksteam. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 9/27: In Berlin machte BMW schon ordentlich Werbung. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 10/27: Zum Beispiel mit dem Tunnel, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 11/27: .. der den Fahrern kurz Schatten spendete. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 12/27: ... der den Fahrern kurz Schatten spendete. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 13/27: Auch dabei: Die Roboracer, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 14/27: ... autonom fahrende Rennwagen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 15/27: Allerdings durfte nur der auf einem LMP-3 basierende Prototyp... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 16/27: ... für einige Runden auf die Strecke, (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 17/27: Im Samstagsrennen sicherte sich Lucas di Grassi den ersten Startplatz und führte das Rennen an. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 18/27: Gerangel in den ersten Kurven: Sam Bird im Virgin (l) gegen Daniel Abt im bunten Abt Audi. ( (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 19/27: Gerangel in den ersten Kurven: Sam Bird im Virgin (l) gegen Daniel Abt im bunten Abt Audi. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 20/27: Gerangel in den ersten Kurven: Sam Bird im Virgin (l) gegen Daniel Abt im bunten Abt Audi. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 21/27: Di Grassi führte vor den beiden Mahindra von Felix Rosenquist und Nick Heidfeld. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 22/27: Der in der Meisterschaft führende Sébastien Buemi (oben) war am Samstag chancenlos und wurde später sogar disqualifiziert. Er gewann das Rennen am Sonntag. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 23/27: Im Rennen machten den Fahrern die Temperaturen zu schaffen: Die Akkus überhitzten. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 24/27: Das galt auch für di Grassi, der sich nicht gegen Rosenquist verteidigen konnte. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 25/27: Der Schwede siegte vor di Grassi und Teamkollege Heidfeld. Mit auf dem Podium: der Regierende Bürgermeister Michael Müller. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 26/27: Er überreichte den Pokal an Rosenquist, der erstmals ein Formel-E-Rennen gewann. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Bild 27/27: Champagner-Dusche für Mahindra-Teamchef Dilbagh Gill. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Es sei gut, dass auch der erste japanische Hersteller an der Serie teilnehme, sagt Formel-E-Chef Alejandro Agag(öffnet im neuen Fenster) . Japan sei ein Land, in dem neue Technologien offen aufgenommen würden. Außerdem gehöre das Land "zu den größten Anhängern der Formel E" .
Nissan wird einen anderen Hersteller ersetzen. Mutmaßlich wird das Konzern-Partner Renault sein. Das soll es Renault ermöglichen, sich stärker auf die Formel 1 zu konzentrieren. Renault liefert Motoren für einige Teams und ist seit 2016 auch wieder mit einem Werksteam in der Formel 1 vertreten. Renault ist von Anfang an in der Formel E mit dabei. Die Franzosen haben in allen drei bisherigen Saisons die Konstrukteursmeisterschaft und zudem in der Saison 2015/16 die Fahrerweltmeisterschaft gewonnen.
Nissan ist Elektro-Marktführer: Das Nissan Leaf ist weltweit das am häufigsten verkaufte Elektroauto.
Hersteller profitieren vom Techniktransfer zwischen Serie und Rennsport
Die Automobilhersteller sehen in der Elektro-Rennserie die Möglichkeit, Werbung für ihre elektrischen Straßenfahrzeuge zu machen. Außerdem profitieren sie durch einen wechselseitigen Techniktransfer zwischen Serie und Rennsport. Der sei in der Elektromobilität stärker als bei den herkömmlichen Verbrennungsmotoren, sagen die Hersteller .
Neben Renault sind bisher dabei Audi, BMW, PSA (Citroën und Peugeot), Jaguar und Mahindra. Mercedes und Porsche wollen 2019 in der Elektrorennserie antreten.