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Elektromobilität nimmt zu: Ein Fünftel der November-Neuzulassungen reine Elektroautos

Mehr als jedes dritte neu zugelassene Auto ist im November mit Elektroantrieb ausgerüstet gewesen – allerdings sind dabei viele Hybridmodelle.
/ Andreas Donath
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Öffentliche Elektroladesäule (Bild: Andreas Donath)
Öffentliche Elektroladesäule Bild: Andreas Donath

Im November 2021 sind in Deutschland 198.300 Pkw neu zugelassen worden, wie der Verband der Automobilindustrie(öffnet im neuen Fenster) (VDA) mitgeteilt hat. Das sind 32 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres, was vornehmlich am geringeren Produktionsvolumen bei den Herstellern liege, so die Interpretation des Herstellerverbandes.

Aus den Zahlen des Kraftfahrzeug-Bundesamtes(öffnet im neuen Fenster) geht hervor: Rund ein Fünftel (20,3 Prozent) der Neuzulassungen waren reine Elektro-Pkw: 40.270 Exemplare (BEV) bescherten dieser Antriebsart ein Plus von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Rückgänge der Neuzulassungszahlen zeigten sich mit Ausnahme von elektro- (BEV) und flüssiggasbetriebenen Pkw über alle anderen Kraftstoffarten. 59.251 Neuwagen verfügten über einen hybriden Antrieb und bewirkten einen Anteil von 29,9 Prozent (-17,6 Prozent), darunter 27.899 Plugin-Hybride (14,1 Prozent/-8,9 Prozent).

Deutsche Marken verlieren massiv

Mit Ausnahme der Marke Mini, die ein Zulassungsplus von 9,3 Prozent verzeichnete, mussten alle anderen deutschen Marken zweistellige Zulassungsrückgänge hinnehmen, die bei Ford mit -55,3 Prozent am stärksten ausfielen. Audi (-44,9 Prozent) und VW (-42,1 Prozent) büßten mehr als 40 Prozent ein, bei Mercedes (-37,4 Prozent) und BMW (-31,8 Prozent) waren es jeweils mehr als 30 Prozent. Bei den Importmarken zeigten sich positive Entwicklungen bei Tesla (+234,1 Prozent), Polestar (+105,3 Prozent), Subaru (+27,2 Prozent) und Mitsubishi (+17,8 Prozent).


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