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Elektromobilität: Nikola Motor Company fusioniert und geht an die Börse

An die Börse ohne eigenen Börsengang will Nikola Motor Company. Dazu fusioniert das US-Unternehmen mit einem bereits gelisteten Unternehmen. Das Geld, das Nikola dabei bekommt, soll in die Entwicklung der Elektro- und Brennstoffzellen-Trucks fließen.

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Sattelschlepper von Nikola: Unternehmenswert von etwa 3,3 Milliarden US-Dollar
Sattelschlepper von Nikola: Unternehmenswert von etwa 3,3 Milliarden US-Dollar (Bild: Nikola Motor Company)

Nikola Motor Company geht an die Börse: Der US-Hersteller von Brennstoffzellen-Sattelschleppern will an der US-Börse Nasdaq gelistet werden. Allerdings plant das Unternehmen keinen eigenen Börsengang, sondern wird mit dem bereits börsennotierten Unternehmen VectoIQ Acquisition Corporation fusionieren.

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VectoIQ Acquisition Corporation ist eine Special-Purpose Acquisition Company oder Akquisitionszweckunternehmen. Ein solches Unternehmen sammelt über einen Börsengang Kapital, um damit ein anderes Unternehmen zu kaufen. Wenn die zuständigen Behörden sowie die Aktionäre zustimmen, soll die Fusion bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein. Das neue Unternehmen wird Nikola Corporation heißen und an der Nasdaq unter dem Kürzel NKLA notiert bleiben.

VectoIQ Acquisition Corporation bringt 237 Millionen US-Dollar in bar in das neue Unternehmen ein. Dafür gehen rund 7 Prozent der neuen Nikola Corporation an die VectoIQ-Aktionäre. Mehrere Investmentunternehmen investieren 525 Millionen US-Dollar und erhalten dafür 13 Prozent der Aktien. Damit ergibt sich ein Wert für das Unternehmen von etwa 3,3 Milliarden US-Dollar. Die Bareinnahmen will Nikola nach eigenen Angaben "in erster Linie zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs, zur Unterstützung des Wachstums und für andere allgemeine Unternehmenszwecke" nutzen.

Das in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona ansässige Unternehmen Nikola Motor Company entwickelt und baut Sattelschlepper mit Elektroantrieb sowohl mit Akkus als auch mit Brennstoffzellen als Stromlieferanten. Auch ein Modell, das eigens für den europäischen Markt konzipiert wurde, ist darunter. Es soll in Ulm gefertigt werden. Außerdem hat Nikola noch elektrisch betriebene Quads und Jetskis entwickelt.

Die Akkuversion des Sattelschleppers soll im kommenden Jahr auf den Markt kommen, der Brennstoffzellen-Truck 2023. Nikola liegen nach eigenen Angaben Reservierungen im Wert von 10 Milliarden US-Dollar vor.

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