Elektromobilität: Motorradhersteller wollen sich auf Ladestandards einigen

Die vier großen japanischen Motorradhersteller Honda, Yamaha, Suzuki und Kawasaki wollen bei der Entwicklung von Standards kooperieren. Das Vorhaben könnte sich auf einheitliche Ladestationen und Akkus beziehen.

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Honda CR Electric
Honda CR Electric (Bild: Facebook/Screenshot: Golem.de)

Vertreter von Honda, Yamaha, Suzuki und Kawasaki beraten laut einem Medienbericht über mögliche Standards für künftige Elektromotorräder. Das berichtet The Japan News unter Berufung auf informierte Quellen. Die vier Unternehmen sind die wichtigsten japanischen Motorradhersteller, denen aber eines noch fehlt: ein elektrisch angetriebenes Motorrad.

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Ein gemeinsamer Standard für Ladesäulen und Akkus hätte Chancen auf Umsetzung, weil die Hersteller noch keine großen Investitionen tätigten oder bei vorhandenen Modellen auf Kompatibilität achten müssten. Honda zeigte bisher erst das Konzept eines Dirt-Bikes, Yamaha plant ebenfalls Nischenmodelle.

Auf dem Genfer Automobilsalon 2019 teilte Honda derweil mit, dass bis 2025 100 Prozent seines europäischen Umsatzes mit elektrifizierten Antriebssträngen erzielt werden solle. Das gilt auch für die Autos des japanischen Unternehmens

Die neu vorgestellten Motorräder der Konkurrenz wie das Zero SR/F und die Lightning Strike setzen schon auf schnellere Ladesysteme. Auch die Harley-Davidson Livewire ist für schnelles Laden ausgelegt. Einige Elektrorollerunternehmen planen einheitliche Akkus und ein Wechselsystem.

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Ein solches Chaos an Lademöglichkeiten und verschiedenen Akkutauschsystemem wollen die etablierten Hersteller den Japan News zufolge offenbar verhindern.

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