Elektromobilität: Mobile Schnellladestation kommt zum Elektroauto

Das Stuttgarter Startup Etree hat eine fahrende Ladestation entwickelt, die Elektromobilisten per Smartphone-App zu einem gewünschten Standort bestellen können.

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Mobile Ladestation im Einsatz: Die Ladefahrzeuge sollen von Franchise-Partnern betrieben werden.
Mobile Ladestation im Einsatz: Die Ladefahrzeuge sollen von Franchise-Partnern betrieben werden. (Bild: Etree)

Die Zeit im Kino, beim Einkaufen oder im Museum ließe sich gut zum Laden des Elektroautos nutzen. Aber was tun, wenn weit und breit keine Ladesäule in Sicht ist? Ein Stuttgarter Startup bietet Abhilfe: Es hat eine fahrende Schnellladestation entwickelt, die auf Bestellung zum gewünschten Ort kommt.

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Der fahrende Akku ist ein 3,7 Meter langes und 1,40 Meter breites Elektrofahrzeug, das Etree auf der Basis des Kleintransporters Able des Herner Unternehmens Tropos aufgebaut hat. Es wird per App zu einer bestimmten Zeit an einen bestimmten Ort bestellt.

In dem Kastenwagen sind zwei Akkus untergebracht, die zusammen eine Speicherkapazität von 200 Kilowattstunden haben. Daran kann mit einer Leistung von maximal 180 Kilowatt geladen werden. Selbst eine kurze Besprechung kann dann ausreichen, um den Akku des Elektroautos für die Rückfahrt zu laden. Etree will dabei nur Strom aus erneuerbaren Quellen nutzen. Der Service kann mit vielen Elektroautos genutzt werden: Etree unterstützt die Standards CCS, Type 2, Teslas Typ 2 und Chademo.

Surve radelt den Akku zum Elektroauto

Ganz neu ist die Idee mit dem mobilen Akku nicht: In Berlin bietet das Unternehmen Surve, früher Chargery, seit einigen Jahren einen ähnlichen Service an. Hier rückt aber kein Auto aus, sondern ein E-Bike mit einem Akkuanhänger, um ein liegengebliebenes Elektroauto zu laden.

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Etree will im kommenden Frühjahr mit seinem mobilen Ladeservice starten. Um den Dienst in ganz Deutschland anbieten zu können, ist nach Schätzungen der beiden Etree-Gründer Naser Abu Daqqa und Julian Dörreich eine Flotte von 100 Fahrzeugen nötig. Die will das Unternehmen aber nicht selbst betreiben, sondern das sollen Franchise-Partner übernehmen. Infrage kämen beispielsweise Energieversorger, Handelsketten oder Parkhausbetreiber.

Elektromobilität: Theorie und Praxis zur Ladeinfrastruktur (de-Fachwissen)

Das Unternehmen will verschiedene Abomodelle, aber auch Laden ohne Vertragsbindung anbieten. Das Laden an der fahrenden Ladestation soll in etwa so viel kosten wie an einer stationären Schnellladestation.

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flow77 09. Mai 2021

1¤ pro kWh für Schnellladen soll günstig sein? So 39 cent pro kWh ist die Regel und...

decaflon 08. Mai 2021

Ich denke mal, die kaufen den einfach ein. Wiseo soll das ein Problem sein?

gelöscht 08. Mai 2021

In Städten sicher nicht.

Oldy 08. Mai 2021

sondern das sollen Franchise-Partner übernehmen. Ist das jetzt ein Witz oder was? I.R...



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