Elektromobilität: Milton Keynes setzt Elektrobusse ein

In der südenglischen Stadt Milton Keynes werden demnächst Elektrobusse Fahrgäste zu ihrem Ziel bringen. Für Strom sorgen drahtlose Ladestationen an den Endhaltestellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektrobus in Milton Keynes: Spulen im Boden
Elektrobus in Milton Keynes: Spulen im Boden (Bild: Arup)

Milton Keynes will den öffentlichen Nahverkehr elektrifizieren: Die Stadt in der südenglischen Grafschaft Buckinghamshire will eine Linie mit Elektrobussen betreiben. Im vergangenen Herbst hatte die Stadt angekündigt, fahrerlose elektrische Fahrzeuge anschaffen zu wollen.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter IT-Koordination (m/w/d)
    PTK Bayern, München
  2. Digital Transformation Manager (m/w/d)
    OEDIV KG, Bielefeld
Detailsuche

Acht Busse sollen ab Ende des Monats Fahrgäste in die Vororte Wolverton und Bletchley bringen. In einem auf fünf Jahre angelegten Test wolle die Stadtverwaltung prüfen, ob elektrisch betriebene Busse denen mit Dieselantrieb ebenbürtig seien, berichtet die offizielle Website MK Web.

Die Akkus der Busse werden nachts im Depot geladen. Damit den Bussen auf der 25 Kilometer langen Strecke nicht der Saft ausgeht, befinden sich an den beiden Endhaltestellen Ladestationen. Um den Akku zu laden, muss der Fahrer sein Gefährt nicht per Kabel mit einer Steckdose verbinden - geladen wird drahtlos.

Drahtloses Laden

An den Endhaltestellen sind Spulen in den Boden eingelassen. Der Fahrer steuert seinen Bus darüber und lässt eine Spule im Unterboden des Busses bis auf vier Zentimeter über dem Boden ab. Über ein Magnetfeld, das die Spule in der Straße erzeugt, wird Strom übertragen und der Akku geladen. In zehn Minuten soll der Bus so etwa zwei Drittel der elektrischen Energie, die er für die Strecke aufgewendet hat, nachladen. Ein ähnliches System ist seit 2013 in der südkoreanischen Stadt Gumi im Einsatz.

  • Systematische Darstellung des drahtlosen Ladesystems (Bild: Arup)
  • In zehn Minuten soll der Akku zwei Drittel der Energie nachladen, die für eine Strecke benötigt wird. (Bild: Arup)
Systematische Darstellung des drahtlosen Ladesystems (Bild: Arup)
Golem Karrierewelt
  1. Deep-Dive Kubernetes – Observability, Monitoring & Alerting: virtueller Ein-Tages-Workshop
    22.09.2022, Virtuell
  2. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    13./14.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Im November 2013 hatte Milton Keynes angekündigt, fahrerlose elektrische Fahrzeuge für den Personennahverkehr einzuführen: Der Passagier fordert ein solches Fahrzeug per Smartphone an und lässt sich dann autonom zu seinem Ziel kutschieren. Die ersten dieser Robotertaxis sollen 2015 zum Einsatz kommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


stuempel 03. Feb 2014

Wenn wir schon beim ökologischen Nutzen sind, kann es im Moment keine bessere Wahl als...

Anonymer Nutzer 13. Jan 2014

Einfach nochmal lesen. Oberleitung plus akku gleich besser als Induktion. Aber wir haben...

KampfJoghurt 12. Jan 2014

Während des Ladens sollte aber niemand mit einem Herzschrittmacher in der Nähe des Busses...

flasherle 11. Jan 2014

is ja bei den meisten elektro KFZ auch net besser...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
US-Streaming
Abonnenten immer unzufriedener mit Netflix

Wenn Netflix-Abonnenten das Abo kündigen, wird vor allem der hohe Preis sowie ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis als Grund dafür genannt.

US-Streaming: Abonnenten immer unzufriedener mit Netflix
Artikel
  1. Elektro-SUV: Drako Dragon soll Teslas Model X Plaid deutlich übertreffen
    Elektro-SUV
    Drako Dragon soll Teslas Model X Plaid deutlich übertreffen

    Das Elektroauto Drako Dragon soll mit seinen vier Motoren eine Leistung von 1.470 kW entwickeln und 320 km/h Spitze fahren.

  2. Evari 856: Minimalistisches E-Bike mit Monocoque-Rahmen und Titan
    Evari 856
    Minimalistisches E-Bike mit Monocoque-Rahmen und Titan

    Evari 856 heißt das E-Bike, das mit einem Monocoque-Rahmen aus Carbon ausgestattet ist. Dadurch soll es besonders leicht und stabil sein.

  3. Machine Learning: Die eigene Stimme als TTS-Modell
    Machine Learning
    Die eigene Stimme als TTS-Modell

    Mit Machine Learning kann man ein lokal lauffähiges und hochwertiges TTS-Modell der eigenen Stimme herstellen. Dauert das lange? Ja. Braucht man das? Nein. Ist das absolut nerdig? Definitv!
    Eine Anleitung von Thorsten Müller

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI RTX 3080 Ti Ventus 3X 12G OC 1.049€ • Alternate (u. a. Corsair Vengeance LPX 32 GB DDR4-3600 106,89€) • be quiet! Pure Rock 2 26,99€ • SanDisk microSDXC 400 GB 29€ • The Quarry + PS5-Controller 99,99€ • Samsung Galaxy Watch 3 119€ • Top-PC mit Ryzen 7 & RTX 3070 Ti 1.700€ [Werbung]
    •  /