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Elektrobus in Milton Keynes: Spulen im Boden
Elektrobus in Milton Keynes: Spulen im Boden (Bild: Arup)

Elektromobilität Milton Keynes setzt Elektrobusse ein

In der südenglischen Stadt Milton Keynes werden demnächst Elektrobusse Fahrgäste zu ihrem Ziel bringen. Für Strom sorgen drahtlose Ladestationen an den Endhaltestellen.

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Milton Keynes will den öffentlichen Nahverkehr elektrifizieren: Die Stadt in der südenglischen Grafschaft Buckinghamshire will eine Linie mit Elektrobussen betreiben. Im vergangenen Herbst hatte die Stadt angekündigt, fahrerlose elektrische Fahrzeuge anschaffen zu wollen.

Acht Busse sollen ab Ende des Monats Fahrgäste in die Vororte Wolverton und Bletchley bringen. In einem auf fünf Jahre angelegten Test wolle die Stadtverwaltung prüfen, ob elektrisch betriebene Busse denen mit Dieselantrieb ebenbürtig seien, berichtet die offizielle Website MK Web.

Die Akkus der Busse werden nachts im Depot geladen. Damit den Bussen auf der 25 Kilometer langen Strecke nicht der Saft ausgeht, befinden sich an den beiden Endhaltestellen Ladestationen. Um den Akku zu laden, muss der Fahrer sein Gefährt nicht per Kabel mit einer Steckdose verbinden - geladen wird drahtlos.

Drahtloses Laden

An den Endhaltestellen sind Spulen in den Boden eingelassen. Der Fahrer steuert seinen Bus darüber und lässt eine Spule im Unterboden des Busses bis auf vier Zentimeter über dem Boden ab. Über ein Magnetfeld, das die Spule in der Straße erzeugt, wird Strom übertragen und der Akku geladen. In zehn Minuten soll der Bus so etwa zwei Drittel der elektrischen Energie, die er für die Strecke aufgewendet hat, nachladen. Ein ähnliches System ist seit 2013 in der südkoreanischen Stadt Gumi im Einsatz.

  • Systematische Darstellung des drahtlosen Ladesystems (Bild: Arup)
  • In zehn Minuten soll der Akku zwei Drittel der Energie nachladen, die für eine Strecke benötigt wird. (Bild: Arup)
Systematische Darstellung des drahtlosen Ladesystems (Bild: Arup)

Im November 2013 hatte Milton Keynes angekündigt, fahrerlose elektrische Fahrzeuge für den Personennahverkehr einzuführen: Der Passagier fordert ein solches Fahrzeug per Smartphone an und lässt sich dann autonom zu seinem Ziel kutschieren. Die ersten dieser Robotertaxis sollen 2015 zum Einsatz kommen.


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stuempel 03. Feb 2014

Wenn wir schon beim ökologischen Nutzen sind, kann es im Moment keine bessere Wahl als...

Prinzeumel 13. Jan 2014

Einfach nochmal lesen. Oberleitung plus akku gleich besser als Induktion. Aber wir haben...

KampfJoghurt 12. Jan 2014

Während des Ladens sollte aber niemand mit einem Herzschrittmacher in der Nähe des Busses...

flasherle 11. Jan 2014

is ja bei den meisten elektro KFZ auch net besser...

Paykz0r 11. Jan 2014

in hamburg fahren die mit erdgaß und wir haben sogar wlan im bus :)



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