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Elektromobilität: Mehr Wasserstoff für deutsche Autofahrer

Die Bundesregierung will den Aufbau von Wasserstofftankstellen fördern. Ein dichteres Netz der alternativen Tankstellen gilt als Erfolgsfaktor für die Elektromobilität. Das geht aus dem Zwischenbericht der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) hervor, der heute veröffentlicht wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Wasserstofftankstelle: Brennstoffzelle statt Akku
Wasserstofftankstelle: Brennstoffzelle statt Akku (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Ladesäulen für Elektroautos sind in den vergangenen Jahren in vielen deutschen Städten aufgestellt worden. Als Nächstes will die Bundesregierung den Aufbau von Wasserstofftankstellen vorantreiben. Das soll die Verbreitung von Autos mit alternativen Antrieben fördern.

Mehr Wasserstofftankstellen

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Bis 2015 sollen 50 Wasserstofftankstellen in Deutschland verfügbar sein. Das geht aus dem dritten Zwischenbericht der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) hervor, aus dem die Tageszeitung Die Welt vorab berichtet. Den Bericht will die NPE am heutigen Vormittag vorstellen.

  • Eine von 14: Wasserstofftankstelle in der Hamburger Hafencity (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Eine von 14: Wasserstofftankstelle in der Hamburger Hafencity (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Der Ausbau des Netzes mit den Wassertankstellen sei nötig, um das Ziel, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen, zu erreichen, heißt es in dem Bericht. Brennstoffzellenautos haben gegenüber Elektroautos mit einem Akku den Vorteil, dass sie eine größere Reichweite haben und - vergleichbar einem Auto mit Verbrennungsmotor - schnell aufgetankt werden können. Langfristig räumen Experten Brennstoffzellenautos ebenso wie Hybridfahrzeugen bessere Marktchancen ein als den Elektroautos mit Akku.

14 öffentlich zugängliche Tankstellen

Derzeit jedoch ist der Betrieb eines Brennstoffzellenautos schwierig. Ein Grund ist das schlecht ausgebaute Tankstellennetz: In ganz Deutschland gibt es nur 14 Wasserstofftankstellen, an denen Privatleute Treibstoff für ein Brennstoffzellenauto kaufen können. Hinzu kommen noch einmal rund 20, die meist Unternehmen gehören und nicht öffentlich zugänglich sind.

Die Bundesregierung wolle deshalb das Netz ausbauen, schreibt die Welt. Dafür will sie 20 Millionen Euro bereitstellen. An dem Ausbau werden sich die Gashersteller Air Liquide und Linde, das Chemieunternehmen Air Products, das Mineralölunternehmen Total sowie der Autohersteller Daimler beteiligen. Letzterer gilt als treibende Kraft: Daimler will 2016 ein Brennstoffzellenauto auf den Markt bringen.



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Flasher 27. Jun 2012

wtf did i just read?!

h2bz-hassonia 21. Jun 2012

Es geht nicht nur ums Auto! Es geht auch und vor allem um die Energiespeicherung! Es...

h2bz-hassonia 21. Jun 2012

ChMu schrieb: Wie schon gesagt, Wasserstoff lässt sich schon seit langer Zeit speichern...

Dragos 21. Jun 2012

Der erste Link finde ich von der Technik her interessanter.

hnrnds 20. Jun 2012

Fossile Brennstoffe werden irgendwann sehr rar und dann fast unerschwinglich teuer. Au...


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