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Elektromobilität: Kia testet drahtloses Ladesystem für Elektroautos

Einsteigen und mit geladenem Akku losfahren: Kia glaubt, dass die Elektroautos der Zukunft nicht mehr per Kabel, sondern drahtlos geladen werden. Der südkoreanische Autohersteller hat ein solches System entwickelt und getestet.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektroauto Kia Soul EV: reine Machbarkeitsstudie
Elektroauto Kia Soul EV: reine Machbarkeitsstudie (Bild: Kia)

Laden ohne Kabel ist praktisch. Der südkoreanische Automobilhersteller Kia hat eine drahtlose Ladetechnik für Elektroautos entwickelt und getestet.

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Kia hat fünf seiner Soul-EV-Elektroautos mit Spulen ausgestattet, um zu testen, wie alltagstauglich und sicher das System ist. Es arbeitet mit einem elektromagnetischen Feld, um den Strom per Induktion von der Sender- zur Empfängerspule zu übertragen. Zum Laden parkt der Fahrer sein Auto über dem Pad mit dem Sender. Geladen wird mit 10 Kilowatt. Der Wirkungsgrad zwischen Stromnetz und Auto liegt bei 85 Prozent.

Der Fahrer muss sein Auto nach Angaben von Kia nicht genau über dem Pad mit der Senderspule abstellen. Demnach funktioniert das System auch dann, wenn beide Spulen nicht direkt übereinander platziert sind. Bei anderen müssen beide Spulen genau zueinander ausgerichtet sein. Audi etwa hatte vor einigen Jahren für sein Induktionsladesystem ein Assistenzsystem entwickelt, das das Auto über der Ladeplatte abstellt.

Das Ladegerät ist alltagstauglich und einfach zu bedienen

"Wir sind begeistert vom Erfolg des Systems und seiner Effizienz", sagte William Freels, Chef des Hyundai-Kia America Technical Center. "Wir wollten alltagstaugliche, drahtlose Ladegeräte entwickeln, die für den Nutzer einfach zu bedienen sind." Das sei gelungen. Es sei ein Schritt hin zum Elektroauto der Zukunft, das ohne Ladekabel auskomme.

Kia will dieses Ladesystem jedoch nicht auf den Markt bringen. Es war eine reine Machbarkeitsstudie. Es sei aber möglich, dass Kias Elektroautos künftig mit einem ähnlichen System ausgestattet würden, hieß es. An dem dreijährigen Projekt waren neben dem Hyundai-Kia America Technical Center das US-Unternehmen Mojo Mobility sowie das Office of Energy Efficiency and Renewable Energy (EERE) des US-Energieministeriums beteiligt. Mojo Mobility ist ein in Kalifornien ansässiges Unternehmen, das drahtlose Ladesysteme für Mobilgeräte, aber auch für Elektroautos entwickelt.

Kia hat derzeit mit dem Soul EV nur ein Elektroauto im Programm. Auf der CES Anfang des Jahres stellten die Südkoreaner eine elektrische Variante des Kompakt-SUV Kia Niro vor. Bis 2025 will Kia das Angebot an Hybrid- und Elektroautos auf 16 erweitern. Die Schwestermarke Hyundai - beide gehören zur Hyundai Motor Group - hat den Hyundai Ioniq Elektro im Programm und will in diesem Jahr das Brennstoffzellenfahrzeug Nexo auf den Markt bringen.



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Azzuro 12. Apr 2018

Komisch, ich sehe diese Technik überhaupt nicht auf öffentlichen Pakrplätzen, sondern...


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