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Elektromobilität: Hamburg lädt am besten, München besser als Berlin

Die öffentliche Ladeinfrastruktur in Deutschland ist inzwischen ganz gut, aber es gibt große Unterschiede. Bei den Städten führt Hamburg, aber München und Berlin haben fast genauso viele Ladepunkte für Elektroautos wie die Hansestadt. Im elektromobilen Ländervergleich hängt Bayern den Rest der Republik ab.

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Hinweis auf eine öffentliche Ladestelle in einem Berliner Parkhaus: Ausbau der privaten Infrastruktur beschleunigen
Hinweis auf eine öffentliche Ladestelle in einem Berliner Parkhaus: Ausbau der privaten Infrastruktur beschleunigen (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

München wird elektrischer als Berlin: Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat aktuelle Zahlen zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos herausgegeben. Danach hat München bei den Ladepunkten deutlich nachgelegt.

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Der BDEW führt ein Register mit öffentlichen und teilöffentlichen Ladestationen in Deutschland. Das umfasste Ende Juli rund 20.650 Ladepunkte. Zum Vergleich: Mitte 2018 waren es 13.500, im Vorjahr etwa 10.700.

Hamburg ist nach wie vor die Stadt mit den meisten Ladesäulen: 948 öffentliche Ladepunkte stehen in der Hansestadt derzeit zur Verfügung. Im Vorjahr waren es noch 785. Einen großen Sprung hat München gemacht: In der bayrischen Landeshauptstadt hat sich die Zahl der Lademöglichkeiten mehr als verdoppelt: Von 392 stieg sie auf 945. Damit hat München Berlin überholt und liegt auf dem zweiten Platz. Die Hauptstadt folgt mit 933 Ladepunkten, 190 mehr als 2018.

Die Plätze vier und fünf belegen wieder Stuttgart und Düsseldorf. Dort hat sich aber wenig getan: In Stuttgart stehen mit 398 Ladepunkten 16 mehr als im Vorjahr zur Verfügung. Düsseldorf hat nur vier neue aufgestellt und hat jetzt 213.

Wie bei den Städten gibt es auch bei den Bundesländern eine Veränderung im Ranking: Baden-Württemberg hat Nordrhein-Westfalen überholt und liegt jetzt mit 3.404 Ladepunkten auf dem zweiten Platz (2018: 2.205). In Nordrhein-Westfalen gibt es 3.385, das sind über 1.000 mehr als im Vorjahr (2.345). Ebenfalls die Plätze getauscht haben Niedersachsen (2019: 1.720 Ladepunkte, 2018: 1.172) und Hessen (1.584 gegenüber 1.179)

Den Spitzenplatz belegt auch in diesem Jahr wieder Bayern. Gegenüber dem Vorjahr wurde die Infrastruktur und damit der Vorsprung deutlich ausgebaut: An 4.904 Ladepunkten können Elektroautos geladen werden. Im Vorjahr standen 2.715 zur Verfügung.

Die öffentlich verfügbaren Ladesäulen reichten für über 400.000 Elektroautos."Das wären doppelt so viele, wie derzeit in Deutschland gemeldet sind. Hier sind wir gut aufgestellt", sagt Stefan Kapferer. Dem entgegen steht, dass die Verteilung nach wie ungleich ist, nicht nur was die Länder betrifft, sondern auch, wo die Stationen stehen. In den genannten Städten ist die Infrastruktur gut. Aber in ländlichen Regionen ist oft es schwer, eine Lademöglichkeit zu finden. An den Autobahnen fehlt es noch an Schnellladestationen.

Der BDEW-Chef drängt auf einen Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur: "Was jetzt in den Fokus rücken muss, ist der Abbau rechtlicher Hürden für die Installation privater Ladeinfrastruktur." Die meisten Elektroautofahrer laden ihr Auto zu Hause oder am Arbeitsplatz - das macht rund 85 Prozent der Ladevorgänge aus.

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E-Mover 04. Sep 2019

Ich. Das dauert länger als mit Verbrenner, stimmt. Aber 6 statt 4 Stunden ist Folklore...

E-Narr 04. Sep 2019

Das stimmt einerseits natürlich (ich kenne die Zahlen aber nicht). Andererseits könnte...

Anduko 04. Sep 2019

Ich habe keine Kinder das stimmt. Ich habe aber Haushalt. Nein eine Ladestation habe ich...


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