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Elektromobilität: GM wird keinen Brennstoffzellen-Pkw bauen

Seine elektrischen Pkw will GM mit Akkus ausstatten. Brennstoffzellen sind für Schwerfahrzeuge reserviert.
/ Werner Pluta
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Akkuplattform Ultium von GM: Alle Elektroautos sind im Plan. (Bild: GM)
Akkuplattform Ultium von GM: Alle Elektroautos sind im Plan. Bild: GM

Akku statt Brennstoffzelle: Der US-Automobilkonzern General Motors (GM) hat seine Pläne aufgegeben, ein Brennstoffzellenauto zu entwickeln. Die Entwicklung der Elektrofahrzeuge wurde durch die Covid-19-Pandemie nach Angaben des Unternehmens nicht beeinträchtigt.

Wegen der Pandemie habe das Unternehmen zeitweise die Arbeit einstellen müssen. Dennoch laufe die Entwicklung im Bereich der Elektromobilität weiter, der Zeitplan für die Fahrzeuge auf der Basis der Ultimum-Plattform werde eingehalten, erklärte das Unternehmen(öffnet im neuen Fenster) nach einer Telefonkonferenz von Dane Parker, bei GM für das Thema Nachhaltigkeit zuständig, mit Journalisten.

Parker bekräftigte, dass GM bis 2023 mindestens 20 Elektroautos im Angebot haben wolle. Das hatte GM 2017 angekündigt. Allerdings werde nicht wie damals geplant ein Brennstoffzellen-Pkw darunter sein. Das habe Parker in der Konferenz gesagt, twitterte Michael Wayland(öffnet im neuen Fenster) , Autojournalist beim US-Fernsehsender CNBC. GM werde sich bei Personenfahrzeugen auf Akkus konzentrieren.

GM will Brennstoffzellen-Lkw bauen

Der Konzern will aber an der Brennstoffzelle festhalten. Sie soll bei militärischen und zivilen Schwerfahrzeugen eingesetzt werden.

Trotz der Schwierigkeiten aufgrund der Covid-19-Krise will GM den Zeitplan für die Elektroautos mit der Akku-Plattform Ultium einhalten. Das Unternehmen hatte Ultium im März vorgestellt . Diese Komponente soll im Cadillac Lyriq, im Hummer-Pickup sowie im autonomen Fahrzeug Cruise Origin verbaut werden. GM soll zudem einen Lieferwagen mit Ultium planen .


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