Elektromobilität: GM plant elektrischen Lieferwagen

Bei den Nutzfahrzeugen soll Tesla nicht auch noch Marktführer werden.

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GM-Fabrik in Hamtramck: Hier soll der Lieferwagen BV1 gebaut werden.
GM-Fabrik in Hamtramck: Hier soll der Lieferwagen BV1 gebaut werden. (Bild: Jeff Kowalsky/AFP via Getty Images)

Einmal die Nase vorn haben vor Tesla: Der US-Autokonzern General Motors (GM) plant einen elektrisch angetriebenen Lieferwagen. Die Begründung für das Projekt ist bemerkenswert.

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Details sind nur wenige bekannt. Das Fahrzeug trage intern die Bezeichnung BV1, berichtet die britische Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf fünf Personen mit Insiderwissen. Es sei noch nicht klar, unter welcher Marke es firmieren werde. Zur Wahl stünden Chevrolet und GMC, die traditionellen GM-Marken für Großfahrzeuge. Möglich sei aber auch Maven, die Marke des kürzlich eingestellten Carsharing-Dienstes von GM.

Der Lieferwagen wird dem Bericht zufolge voraussichtlich in der gleichen Fabrik gebaut wie auch die anderen elektrischen Nutzfahrzeuge vom GM, etwa der Hummer-Pickup oder das autonome Fahrzeug Cruise. Im BV1 sollen Einheitskomponenten wie etwa die im März vorgestellte Akku-Plattform Ultium verbaut werden.

GM bestätigt BV1 nicht

Die Fertigung des BV1 soll nach Informationen von Reuters Ende kommenden Jahres beginnen. GM wollte der Nachrichtenagentur das Nutzfahrzeugprojekt nicht bestätigen. Der Konzern erklärte lediglich, bis 2023 mindestens 20 neue vollelektrische Fahrzeuge vorzustellen. Darunter sollen Limousinen, Lastwagen und Sport Utility Vehicles sein.

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Elektrische Lieferfahrzeuge gelten in der Branche als gewinnträchtig. Scott Phillippi, beim Kurierdienst UPS für die Flottenwartung zuständig, glaubt, dass elektrische Transporter das Potenzial haben, den Markt umzukrempeln. Die Fahrzeuge könnten Vergleichbares bewirken wie Teslas Model 3 auf dem Privatkundensektor, sagte er Reuters.

Das ist auch den Fahrzeugherstellern bewusst: Diese wollten bei den Nutzfahrzeugen "die Tür für Tesla nicht offenstehen lassen", sagten Quellen aus der Zulieferindustrie mit Insiderwissen über entsprechende Pläne von GM und Ford der Nachrichtenagentur. Für beide Hersteller gehören Nutzfahrzeuge zu ihren profitabelsten Bereichen.

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