Die Niederlande sind elektromobiler

Moovility zeigt neben freien Ladeplätzen ein Preisbeispiel für den jeweiligen Ladepunkt. So sieht der Nutzer, welche Ladekarte den niedrigsten Preis berechnet. An einigen Standorten übernimmt die App Daten der Parksensoren im Boden. So sieht der Nutzer, ob ein Anschluss von einem Nicht-Lader blockiert wird. "Mittelfristig werden wir noch umfassender über das Umfeld der Ladesäule informieren", sagt Meusel. Gibt es Einkaufs-, Freizeit- oder Gastronomie-Angebote in der Nähe?

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Oder man wählt die Ladesäule nach seinem Ziel aus, etwa in der Nähe eines Fitnessstudios. Eine Supermarkt-Kette könnte E-Auto-Fahrer mit Einkaufsrabatten zum Laden auf den Parkplatz locken. CPOs könnten ihre Tarife dynamisch anpassen, wenn besonders viel Sonnen- oder Windstrom im Netz ist. Aktuell umfasst die Datenbank von Cirrantic weltweit rund 300.000 Ladepunkte und 900 CPOs. Doch Meusel und Hohenlohe konzentrieren sich auf Europa.

Deutlich mehr Ladepunkte in den Niederlanden

Im Ländervergleich liegt Deutschland mit 36.200 zu 55.100 öffentlichen Ladepunkten Ende März 2020 deutlich hinter dem kleineren Nachbarn Niederlande. Dabei sind die Niederlande mit 98 Prozent AC-Ladepunkten eher auf Wechselstrom-Laden ausgelegt. Das mag auch an kürzeren Fahrstrecken liegen - Deutschland hat 8,6 Mal mehr Fläche.

Hierzulande sind 14 Prozent der Ladepunkte sogenannte Multi-Charger, die auch einen DC-Anschluss bieten. Drei Prozent der Ladepunkte liefern mehr als 100 kW Ladeleistung, qualifizieren sich somit als High Power Charger (HPC). Die verbleibenden 83 Prozent der Anschlüsse laden mit Wechselstrom.

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Beim Ausbau der Ladeinfrastruktur sind die beiden Länder ungefähr gleich schnell. Im Jahresvergleich hatte Deutschland eine Wachstumsrate von 57 Prozent, die Niederlande von 59 Prozent bei den öffentlichen Ladeanschlüssen. Das bedeutet aber auch: Wir holen nicht auf.

Nach den Cirrantic-Daten liegt Deutschland bei 0,44 Ladepunkten pro 1.000 Einwohner. Die Niederlande kommen auf 3,19 Ladepunkte pro 1.000 Einwohner. Auch die Nutzung öffentlicher Ladesäulen ist im Nachbarland mit seinen 17,3 Millionen Einwohnern deutlich intensiver. Im Durchschnitt ist ein Ladepunkt am Tag (24 Stunden) zu 187 Minuten belegt. In Deutschland liegt dieser Wert bei 72 Minuten pro Tag.

Hemmt Corona die Elektromobilität?

Ein schwieriges Geschäft für die CPO. Sie setzen darauf, dass in diesem Jahr trotz Coronakrise mehr Elektroautos zugelassen werden. Im vergangenen Jahr waren es in Deutschland 63.500. Die Niederlande liegen laut Electromobility Report 2020 des Centers for Automotive Management mit 62.000 E-Autos fast gleichauf mit dem großen Nachbarn.

Interessant ist auch der Cirrantic-Vergleich der beliebtesten Ladetage. Danach finden die meisten Ladevorgänge in Deutschland an einem Freitag statt, die wenigsten an einem Sonntag. In den Niederlanden laden die meisten Fahrer am Dienstag. Am Samstag fließt am wenigsten Strom - zumindest in die Akkus von E-Autos.

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 Elektromobilität: Geladen wird am Freitag
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mke2fs 18. Mai 2020

Das ist sicher alles wahr. Wahr ist aber auch das etwa 70%-80% einen eigenen Stellplatz...

mke2fs 18. Mai 2020

Nicht wirklich. Schon mal in eine rein gekuckt? Im Prinzip ist es das (hier die durch die...



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