Elektromobilität: Ford stellt Ladesäulen im Supercharger-Look auf

Blau statt rot: Der US-Autohersteller Ford baut Ladesäulen auf. Das Design der Lader ähnelt stark dem von Teslas Superchargern.
Entscheidend zum Erfolg von Tesla hat beigetragen, dass das US-Unternehmen nicht nur Elektroautos verkauft, sondern auch eine eigenes Netz mit Ladern eingerichtet hat, an denen die Fahrzeuge geladen werden können, anfangs sogar kostenlos.
Dabei hat Tesla auch Wert auf Design gelegt: Die Supercharger sind schicke weiße Ladesäulen mit einer rot ausgekleideten Aussparung in der Mitte und dem roten Firmenlogo im Kopf der Säule.
Ein Tesla-Fahrer in den USA hat auf dem Gelände eines Ford-Händlers in Dover im US-Bundesstaat Delaware Ladesäulen entdeckt, deren Aussehen stark an die Tesla-Supercharger erinnert. Die Säule ist zwar silbergrau, doch sie hat ebenfalls eine Aussparung in der Mitte und im oberen Teil das Logo des Herstellers. Ford-typisch sind die Auskleidung der Aussparung und das Logo in Blau gehalten. Der Tesla-Fahrer hat ein Bild der Lader auf Twitter veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) .
Ford lädt mir Wechselstrom
Allerdings scheint sich die Ähnlichkeit auf das Design zu beschränken: Die Lader sähen nur schön aus, schreibt ein anderer Twitter-Nutzer(öffnet im neuen Fenster) . Es seien jedoch Level-2-Wechselstromlader. Diese bieten maximal 19,2 Kilowatt Leistung. Teslas Supercharger hingegen sind Gleichstrom-Schnelllader.
Ford beteiligt sich aber auch am Aufbau einer Schnellladeinfrastruktur: So kooperiert der Autokonzern in den USA unter anderem mit Electrify America. Zudem ist Ford einer der Anteilseigner des Ladenetzwerks Ionity. Das hat gerade angekündigt, 700 Millionen Euro in den Ausbau seiner Schnellladeinfrastruktur zu investieren . Bis 2025 soll die Anzahl der 350-Kilowatt-Ladestationen auf rund 7.000 anwachsen.