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Elektromobilität: Faraday Future gründet Joint Venture mit Spielehersteller

Der Elektroautohersteller Faraday Future steckt tief in finanziellen Schwierigkeiten. Retter könnte The9 sein: Das chinesische Gaming-Unternehmen hat mit Faraday Future ein Joint Venture gegründet, das Elektroautos in China produzieren soll.

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Logo von Faraday Future am ehemaligen Formel-E-Boliden: Firmensitz in Los Angeles verkauft
Logo von Faraday Future am ehemaligen Formel-E-Boliden: Firmensitz in Los Angeles verkauft (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Rettet ein Online-Computerspielehersteller Faraday Future? Das chinesische Unternehmen The9 hat mit dem angeschlagenen Elektroautohersteller ein Joint Venture gegründet. Es soll in China Elektrofahrzeuge bauen.

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The9 will nach eigenen Angaben in den kommenden drei Jahren 600 Millionen US-Dollar in das Unternehmen investieren. Faraday Future seinerseits bringt sein Recht zur Nutzung eines Grundstücks in China für die Produktion von Elektroautos ein und erteilt dem Gemeinschaftsunternehmen die Lizenz, die von Faraday Future entwickelten Elektroautos in China zu bauen und zu vertreiben.

Das Gemeinschaftsunternehmen soll ein Auto bauen, das auf dem FF 91 basiert. Faraday Future hatte das serienreife Elektro-SUV im August vergangenen Jahres vorgestellt. Damals hatte das Unternehmen angekündigt, die ersten Kunden sollten ihr Auto Ende des Jahres 2018 bekommen.

Das Auto soll unter der Bezeichnung V9 für den chinesischen Markt in China gebaut werden. Das neue Unternehmen soll künftig in der Lage sein, 300.000 Elektroautos im Jahr zu bauen. Es soll zudem Faraday Future dabei helfen, den FF91 in den USA zu fertigen, und zwar noch in diesem Jahr.

Faraday Future war 2014 als selbst ernannter Tesla-Rivale angetreten. Für den Bau seiner Elektroautofabrik hatte das Unternehmen im gleichen Jahr vom US-Bundesstaat Nevada Subventionen in Millionenhöhe erhalten. 2017 präsentierte Faraday Future auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas den Prototyp des FF 91.

Der Bau der Fabrik in Nevada musste gestoppt werden

Einige Monate zuvor waren jedoch erste Berichte über finanzielle Schwierigkeiten bekanntgeworden: Der Bau der Fabrik wurde gestoppt. Das Engagement in der Elektrorennserie Formel E wurde wieder beendet.

2017 wurde gar das Vermögen von Firmengründer Jia Yueting von einem Gericht in Schanghai eingefroren. Ende 2017 rettete eine Investition des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande Faraday Future vor der Insolvenz. Doch die Beziehung zwischen beiden Unternehmen verschlechterte sich zusehends.

Zwar legten beide ihren Streit Ende Dezember bei. Doch Anfang November hatte Faraday Future seine Fabrik in Kalifornien schließen müssen. Anfang dieses Monats hat Faraday Future seinen Firmensitz in Los Angeles an ein US-Immobilienunternehmen verkauft, um kurzfristig an Geld zu kommen.

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