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Elektromobilität: EU-Kommission sieht Bedarf für 20 Giga-Fabriken in Europa

Die EU-Kommission sieht einen Markt für 250 Milliarden Euro für Batterien in Europa. Vier bis fünf Millionen Jobs könnten in dem Bereich entstehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Teslas Gigafactory im US-Bundesstaat Nevada
Teslas Gigafactory im US-Bundesstaat Nevada (Bild: Bob Strong/Reuters)

Die Europäische Kommission fordert den Aufbau einer umfangreichen Batterieproduktion in Europa. Unter Berufung auf Zahlen des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie (EIT Innoenergy) sagte EU-Energiekommissar Maros Sefcovic am Montag in Brüssel, dass der Batteriemarkt in Europa vom Jahr 2025 an ein Volumen von 250 Milliarden Euro erreiche. Um den Bedarf zu decken, müssten 20 sogenannte Giga-Fabriken gebaut werden. Vor einem halben Jahr hatte Sefcovic laut Reuters noch den Bau von zehn Giga-Fabriken gefordert, um jährlich eine Akkukapazität von 100 Gigawattstunden (GWh) zu produzieren.

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Anlass für Sefcovics Rede war der Start einer interregionalen Partnerschaft für Batterien in Brüssel. Dem EU-Kommissar zufolge haben sich seit der Gründung der europäischen Batterie-Allianz vor einem Jahr bereits gut 260 Unternehmen an der Allianz beteiligt. Zudem hatte die Kommission im Mai 2018 einen strategischen Aktionsplan für Batterien (PDF) vorgestellt. Damit will sie unter anderem "die Herstellung und Nutzung leistungsstarker Batteriezellen fördern".

EU-Förderung möglich

Sefcovic bestätigte frühere Ankündigungen, wonach die EU den Aufbau der Produktion auch finanziell unterstützen könne. Mit den 44 Milliarden Euro, die von 2014 bis 2020 für die sogenannte intelligente Spezialisierung in den Regionen vorgesehen seien, könnte die Batterieentwicklung und -produktion gefördert werden, heißt es auch im Aktionsplan. Alleine 12,4 Milliarden Euro seien davon für sauberen städtischen Verkehr eingeplant.

Die Batterien sollten jedoch nicht nur für den Antrieb von Fahrzeugen genutzt werden. Darüber hinaus sollen sie noch als Energiespeicher für das Stromnetz dienen, sagte Sefcovic. Laut Innoenergy könnten innerhalb der EU zwischen vier und fünf Millionen Jobs im Batteriesektor entstehen.

Zellproduktion erst am Anfang

Inzwischen haben mehrere Autohersteller die Produktion von Batterien aufgebaut. So lässt Audi für den neuen E-Tron die Batterien im Brüsseler Werk herstellen. Daimler baut die Batterien für den angekündigten EQC im sächsischen Kamenz. Die erforderlichen Zellen beziehen die Hersteller allerdings weiterhin von asiatischen Herstellern wie LG Chem. Lediglich BMW hat inzwischen eine Zellproduktion des chinesischen Herstellers CATL im thüringischen Erfurt angeschoben. Der Autozulieferer Bosch hat dem Bau einer Zellproduktion eine Absage erteilt. Deutschland könnte jedoch ein Standort für eine Gigafactory von Tesla werden.

Wie viele Fabriken für die Produktion der Akkukapazitäten erforderlich sind, ist allerdings unklar. So plant der Anbieter Northvolt eine Gigafabrik in Schweden, die im Jahr 2023 schon Batterien mit 32 GWh Kapazität liefern soll. Damit würden schon drei Fabriken reichen, um 100 GWh zu produzieren. Allerdings will alleine Audi im Jahr 2025 schon ein Drittel seiner Neuwagen vollelektrisch ausliefern. Gemessen an den aktuellen Verkaufszahlen und einer angenommenen Kapazität von 100 kWh pro Auto wären dafür 60 GWh erforderlich.



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DeathMD 11. Okt 2018 / Themenstart

Ach das wird gekonnt ignoriert, auch dass die Brennstoffzelle nur 5000 - 10000 h...

DeathMD 11. Okt 2018 / Themenstart

Ja die Geschichte von deinem Wohnmobilakku kennen wir schon. Lass mich raten, das war vor...

Invertiert 10. Okt 2018 / Themenstart

Bitte aufhören solche Unwahrheiten zu verbreiten! Ein Verbrennerauto erreicht tankinhalt...

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