Elektromobilität: EnBW macht Laden teurer

EnBW baut seine Ladeinfrastruktur für Elektroautos aus. Das mache Preiserhöhungen notwendig, sagt der Energieversorger.

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Elektroauto  und Ladesäule von EnBW: Will Anzahl seiner Ladepunkte verdreifachen.
Elektroauto und Ladesäule von EnBW: Will Anzahl seiner Ladepunkte verdreifachen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Infrastrukturausbau treibt Preise: EnBW hat angekündigt, die Preise für das Laden von Elektroautos deutlich zu steigern. Als Grund nennt der baden-württembergische Energieversorger die Kosten für den Ausbau der Ladeinfrastruktur.

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Im Schnitt um 7,7 Cent macht EnBW die Kilowattstunde teurer. So beträgt der Standardtarif für die Kilowattstunde am Wechselstromlader 45 Cent statt bisher 39 Cent, am Gleichstromlader 55 Cent statt 49 Cent. Beim Ladeabo erhöht der Energieversorger die Grundgebühr um einen Euro auf 5,99 Euro im Monat. Die Kilowattstunde soll 36 Cent statt 29 Cent am Wechselstromlader und 46 Cent statt 39 Cent Gleichstrom.

Neu ist, dass EnBW für die Abonnenten unterschiedliche Tarife für das Laden an eigenen Säulen und an fremden Säulen eingeführt hat: An fremden Säulen kostet die Kilowattstunde 3 Cent mehr als an eigenen. Bisher waren die Kosten gleich. Der Standardtarif ist davon nicht betroffen.

Laden wird Anfang Juli teurer

Von den Preiserhöhungen ausgenommen ist das Laden bei Ionity. Für die Kilowattstunde an deren Schnellladern zahlen EnBW-Kunden weiterhin 79 Cent. Die Tarifänderungen treten am 6. Juli in Kraft.

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EnBW begründet die Erhöhungen mit den Investitionskosten für den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Das Unternehmen betreibe bereits das größte Schnellladenetz in Deutschland und wolle die Anzahl seiner Ladepunkte in diesem Jahr verdreifachen. Das Laden werde teurer, "um dieses hohe Ausbautempo beizubehalten und der dynamischen Kostenentwicklung Rechnung zu tragen".

Elektromobilität: Theorie und Praxis zur Ladeinfrastruktur (de-Fachwissen)

Zum Ausbau gehörten Ladesäulen "an Einkaufszentren oder entlang der Autobahn", aber auch sogenannte "Hyper-Hubs", an denen mit 300 Kilowatt geladen werden kann, falls das Auto das unterstützt. Ein solcher Hyper-Hub wurde Ende vergangenen Jahres bei Leonberg in Baden-Württemberg eröffnet. Ein weiterer entsteht in Nordrhein-Westfalen am Kamener Kreuz.

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hazardRC 27. Mai 2021

Elektriker fragen. Da kriegst du die PV Anlage tatsächlich sogar mit etwas Gewinn...

Iugh787 26. Mai 2021

Oh oh. Das kommentiere ich lieber nicht, Aber es spricht ja nichts dagegen wenn du...

yumiko 26. Mai 2021

Man könnte auch den besseren Belag nehmen wie in anderen Länder auch - der nutzt sich...

mke2fs 26. Mai 2021

Du hast von den Gewinnen eines Unternehmens nie etwas, es sei denn du bist...



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